Grundsätzlich kann man sagen, dass sich die Qualität von Informationen nicht immer leicht bewerten lässt. Innerhalb der Wissenschaft haben Zeitschriften und Zeitschriftenartikel einen erheblichen Einfluss. Aus diesem Grund werden nun primär Kriterien vorgestellt, um diese Publikationstypen zu bewerten.
Was sind Zeitschriften?
Der Verband Deutscher Zeitschriftenverleger gab 2021 auf seiner Jahrespressekonferenz bekannt, dass in Deutschland 7130 Zeitschriften verlegt wurden, die mindestens quartalsweise erscheinen (vgl. Verband Deutscher Zeitschriftenverleger 2021, 6). Unterschieden wird dabei meist in Fach- und Publikumszeitschriften sowie populärwissenschaftliche Zeitschriften:
Abb.: Illustration Fach- und Publikumszeitschrift.
Sie behandeln populäre Themen, die auf eine allgemeine Zielgruppe ausgerichtet sind und von Journalist:innen oder Verlagsmitarbeiter:innen verfasst werden.
Sie beinhalten wissenschaftliche Aufsätze zum Beispiel zu neuen Forschungsergebnissen. Diese Aufsätze sind meist umfangreicher als populäre Artikel und werden von Forschenden verfasst. Wissenschaftliche Standards, z. B. Quellennachweise, werden immer angegeben.
Zwischen klassischer Publikumszeitschrift und wissenschaftlicher Fachzeitschrift stehen populärwissenschaftliche Zeitschriften. Zielgruppe ist die (wissenschaftlich) interessierte Bevölkerung. Da diese aber meist nur rudimentäre Kenntnisse der wissenschaftlichen Themengebiete besitzen, werden die Texte weitaus weniger wissenschaftlich aufbereitet als in Fachzeitschriften. Das Hauptziel populärwissenschaftlicher Zeitschriften ist das Erreichen einer großen Zielgruppe durch leicht verständliche und vereinfachte Texte.