• Allgemeine Bewertungskriterien | Zeitschriftenrankings

    • Zur Beurteilung von Fachzeitschriften gibt es Rankings. Diese basieren entweder auf quantitativen Kennzahlen (Zitationsanalysen) oder auf qualitativen Umfragen.

      Bei qualitativen Rankings wird die Zeitschrift inhaltlich von Fachexpert*innen über Befragungen bewertet. Sie teilen die Fachzeitschriften dabei in Kategorien (A+, A, B, C, D, E) ein. Je höher die Zeitschrift gerankt wird, desto angesehener ist diese in der Forschungsdisziplin. Ein A+-Ranking ist somit für Zeitschriften am erstrebenswertesten. Es ist allerdings sehr schwierig, dieses zu erhalten.

      Einordnung von Zeitschriften in verschiedene Ranking-Stufen

      Abb.: Schematische Darstellung der Kategorisierung von Zeitschriften bei Rankings.


      Klick hier Beispiel für ein Ranking: VHB-JOURQUAL


      In der Gesamtliste des VHB-JOURQUALS werden Zeitschriften aus dem Bereich Betriebswirtschaftslehre alphabetisch gerankt. Dafür lässt der Verband der Hochschullehrer für Betriebswirtschaft e. V. (VHB) seine Mitglieder in regelmäßigen Abständen jede bekannte Zeitschrift der Fachdisziplin bewerten. Dabei werden verschiedene Kriterien (z. B. Anforderungen an eingereichte Artikel, wissenschaftliches Niveau) abgefragt, wodurch die Zeitschriften gerankt werden. A+ bedeutet zum Beispiel „herausragende, weltweit führende wissenschaftliche Zeitschrift auf dem Gebiet der BWL oder ihrer Teildisziplinen“ (VHB, o. J.). Dort werden nur qualitativ ausgezeichnete Artikel aufgenommen.
      Zeitschriften haben meist einen konkreten Bezug zu einem Teilgebiet der BWL (z. B. Logistik, Marketing oder Entrepreneurship). Deshalb werden beim VHB-JOURQUAL die Zeitschriften in verschiedene Teildisziplinen eingeordnet und dann von Vertreter*innen dieser Disziplin bewertet. Dadurch entstehen Teilratings, die sich auf die verschiedenen Disziplinen der BWL beziehen. Die Zeitschriften sollten deshalb nicht über die Teilratings hinaus miteinander verglichen werden.





    •     MERKE: Ein Ranking kann dabei helfen, wissenschaftliche Zeitschriften in Bezug auf ihr Ansehen und somit die Wissenschaftlichkeit einordnen zu können. Es sollte aber immer beachtet werden, dass dies nur subjektive Einschätzungen der Fachexpert:innen sind und keine objektiven Kriterien!



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