• Exkurs: Altmetrics

    • Das Thema „Altmetrics" ist primär für Studierende in höheren Semestern geeignet. Wenn du Studienanfänger*in bist, solltest du dich vor allem über die allgemeinen und qualitativen Kriterien informieren. Die nachfolgenden Inhalte zu Altmetrics sind ausschließlich als Zusatzangebot zu verstehen. Im Abschlussquiz werden die Inhalte der Slides nicht konkret abgefragt (zur Info: Slides sind die Inhalte, die blau umrandet und durchklickbar sind).


      Klicke dich durch die Slides, um dich über Altmetrics zu informieren.




      Klick hier ADD-ONADD-ON: Vorteile gegenüber zitationsbasierten Indikatoren

      Die zitationsbasierten Indikatoren besitzen alle gewisse Nachteile, denn klassische Zitationen erfolgen meist erst Monate oder Jahre nach Veröffentlichung einer Publikation. Außerdem sind die Indikatoren häufig auf bestimmte Publikationsarten und auf die Resonanz innerhalb der Wissenschaftsgemeinschaft beschränkt. Altmetriken können bereits unmittelbar nach der Veröffentlichung ermittelt werden. Neben Artikeln und Büchern können auch viele weitere Veröffentlichungsarten (Daten, Präsentationen, Software, etc.) erfasst werden. Zudem wird auch die Resonanz außerhalb der Fachcommunity, also in der breiten Gesellschaft, angezeigt.


      Klick hier ADD-ONADD-ON: Kritik

      Da Altmetriken eine relativ neue Kennzahl sind, ist ihre Aussagekraft durchaus umstritten. Häufig wird eine Verzerrung zu Trendthemen oder leichten Themen kritisiert, da diese Themen außerhalb der wissenschaftlichen Fachcommunity besser ankommen und Altmetriken Reaktionen der ganzen Netzgemeinschaft widerspiegeln. Die Manipulationsgefahr ist sehr hoch, v. a. das sogenannte Gaming wird als Gefahr gesehen, wobei z. B. die Autor*innen ihre eigenen Artikel sehr häufig teilen und somit ihren Score erhöhen. Auch Social Bots werden als große Gefahr gesehen. Genau wie bei den zitationsbasierten Indikatoren verleiten Altmetrics dazu, dass die qualitative Auseinandersetzung vernachlässigt wird. Diese muss aber zwangsläufig stattfinden, da sowohl positive wie auch negative Interaktionen der Netzgemeinde angeführt werden und ein hoher Score nichts über die Qualität des Artikels aussagt. Hauptkritik ist, dass lediglich das Interesse in den Sozialen Medien abgebildet wird und nicht der wissenschaftliche Einfluss.




    •     MERKE: Altmetrics können bei der Bewertung von Veröffentlichungen als Ergänzung zu den klassischen zitationsbasierten Indikatoren genutzt werden!



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