• Wie kann man Fake News erkennen? | Tipps und Tricks

    • Urheber, wissenschaftlich und pseudowissenschaftlich

      Abb. Menschengrupppe.
      Ein erstes Indiz kann die Überprüfung des*der Urhebers*in sein. Bei seriösen Nachrichten ist immer angegeben, wer für den Inhalt verantwortlich ist. Andernfalls könnte es sich um Fake News handeln. Ist ein*e Autor*in angegeben, kann man prüfen, welche Qualifikationen er oder sie hat und für welche Institution er oder sie tätig ist.
      Stapel  Bücher

      Abb. Bücherstapel.
      Die Quellen des Artikels sollten ebenfalls überprüft werden. Besitzt der Artikel keine oder nur dubiose Quellen, ist dies ein Indiz für Fake News. Zitiert der Artikel vertrauenswürdige Quellen, sollte weiter überprüft werden, ob diese auch korrekt wiedergegeben und nicht in einen falschen Kontext gesetzt wurden.
      Monitor mit Impressum

      Abb. Bildschirm mit Impressum.
      In Deutschland ist gesetzlich vorgeschrieben, dass grundsätzlich alle Anbieter von Internetseiten, welche geschäftlichen Zwecken dienen, ein Impressum angeben müssen. Dort muss der Name einer natürlichen oder juristischen Person mit Kontaktdaten angegeben sein. Findet man dies nicht, sollte eine Quelle besonders kritisch betrachtet werden.
      Monitor mit Lupe

      Abb. Bildschirm mit Lupe.
      Teilweise versuchen Macher*innen von Fake News, bekannte Quellen zu imitieren, indem sie das Design oder eine ähnliche URL wie renommierte Quellen verwenden. Unbekannte URLs können mit Internetsuchmaschinen wie z.B. der Who-is-Suche überprüft werden.
      Monitor mit Suchleiste

      Abb. Bildschirm mit Suchleiste.
      Wenn Nachrichten wahr sind, werden in der Regel viele verschiedene Medien darüber berichten. Wenn es zu einer Meldung nur eine oder wenige Quellen gibt, sollte dies immer kritisch betrachtet werden. Zur Überprüfung einer Nachricht können verlässliche Informationsquellen wie z.B. Regierungsdokumente, Gerichtsurteile, wissenschaftliche Fachartikel oder Statistik-Datenbanken (z.B. Statista) herangezogen werden.
      Intention

      Abb. Intention.
      Macher*innen von Fake News verfolgen mit der Verbreitung falscher Nachrichten in der Regel keine gute Intention. Wenn der Artikel etwas verkaufen oder von etwas überzeugen möchte, ist dies in der Regel ein schlechtes Zeichen. Generell kann es auch immer hilfreich sein, sich zu fragen, ob jemand - und wenn ja, wer - von dem Artikel profitiert. Da auch Satire oder Parodien fälschlicherweise als echte Meldungen interpretiert werden können, sollte sich zudem die Frage gestellt werden, ob die Meldung als Witz gemeint sein könnte.

    •     TIPP Umgekehrte Bildersuche: Bilder oder Videos, die Teil der Nachrichten sind, kann man mit der umgekehrten Bildersuche überprüfen. So findet man heraus, ob die entsprechenden Bilder auch wirklich in Zusammenhang mit der Nachricht stehen und nicht aus einem anderen Kontext stammen.



    •    ADD-ON Umgekehrte Google-Bildersuche: Um mithilfe der Google-Bildersuche herausfinden zu können, woher ein Bild stammt, muss zunächst die Google-Bildersuche geöffnet werden (https://www.google.de/imghp). Neben der Lupe findet sich dort ein Kamerasymbol. Klickt man dieses an, lässt sich mithilfe von Drag and Drop ein Bild platzieren und ähnliche bzw. gleiche Bilder werden angezeigt.

    • Alternativ bieten sich auch Tools wie TinEye (https://tineye.com/) an. Über den YouTube Dataviewer kann außerdem die Originalversion eines Videos gefunden werden.


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