Auch auf der Videoplattform YouTube können sich Fake News verbreiten, wie man am Beispiel Falschmeldungen zum Coronavirus sehen kann. Von über 1.800 Hinweisen über Falschmeldungen lassen sich 46% auf YouTube zurückführen. Als Reaktion wurden Videos zu diesem Thema mit dem Hinweis markiert, dass „[a]ktuelle, wissenschaftliche Informationen […] bei der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung“ zu finden seien. Zusätzlich wurden Videos gelöscht, die deutliche medizinische Fehlinformationen enthielten.
Auf YouTube können einerseits Nutzer*innen und andererseits Videos gemeldet werden. Dabei kann man verschiedene Gründe angeben. Bei Nutzer*innen, die Fake News verbreiten, kann der Grund „Spam und Betrug“ ausgewählt werden. Für die Meldung von einzelnen Videos, die Fake News verbreiten, eignet sich die Kategorie „Spam oder irreführende Inhalte“. Gemeldete Inhalte werden geprüft und bei Verstoß gegen die Community-Richtlinien gelöscht. Dort werden Fake News nicht explizit erwähnt, allerdings ist hier festgelegt, dass auf YouTube kein Spam, Betrug oder andere betrügerische Praktiken erlaubt sind, die die YouTube-Community ausnutzen (
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