Wissenschaftliche Information wird traditionell über Printmedien zur Verfügung gestellt und der Zugriff darauf ist nur über ein Entgelt möglich (Closed Access). Wissenschaftliche Bibliotheken und Institute müssen für den Zugang und für die Bereitstellung
dieser Printmedien oft hohe Gebühren zahlen. Seit der Digitalisierung wird wissenschaftliche Information auch elektronisch publiziert, wodurch die traditionellen Publikationsformate modernisiert werden. Auch die Zugangsbeschränkungen unterliegen einem
Wandel. Mittlerweile geht der Trend vermehrt vom Closed Access zum Open Access (= offener Zugang). Das Ziel ist die schnelle und erhöhte Verbreitung wissenschaftlicher Information.
Was Open Access überhaupt ist, erfährst du im folgenden Video der Technischen Informationsbibliothek (TIB) in Hannover.
MERKE: Open Access sorgt dafür, dass wissenschaftliche Veröffentlichungen und
Forschungsergebnisse allen Personen kostenfrei, unmittelbar und
uneingeschränkt zugänglich gemacht werden. Es ist eine Abkehr vom
klassischen Bezahlmodell für wissenschaftliche Veröffentlichungen!
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Open Access ist ein Ansatz aus dem großen Feld Open Science. Darunter versteht man grundsätzlich eine offene Wissenschaft, die Forschung insgesamt transparent und frei zugänglich für alle machen möchte. Der Transfer von Wissen wird so unterstützt und vereinfacht. Die OECD formuliert hierzu: „Open science is disrupting the way science is done, catalysing the creative process and removing the barriers to the diffusion of knowledge“ (Paic 2021, 5). Die EU fördert in diesem Rahmen auch eher Projekte, die den Openness-Gedanken unterstützen.