Repositorien können zum einen nach der Art der Inhalte kategorisiert werden. Oft wird deshalb zwischen Textrepositorien und Forschungsdatenrepositorien unterschieden. Zum anderen wird zwischen institutionellen, fachspezifischen (disziplinären) und generischen Repositorien unterschieden.
Diese werden von einer Institution (z. B. Hochschulbibliothek) betrieben und sind fächerübergreifend. Hier können alle Mitglieder der Hochschule digitale Information (üblicherweise Publikationen) veröffentlichen.
Diese konzentrieren sich auf ein spezifisches Fach oder Thema, sind dafür aber institutsübergreifend. Sie orientieren sich an den jeweils fachlichen Qualitätsstandards.
Ausgewählte Beispiele:
arXiv (Mathematik, Physik, Informatik)
EconStor (Wirtschaftswissenschaften)
media/rep/ (Medienwissenschaften)
peDOCS (Erziehungs- und Bildungswissenschaften)
PubMed Central (Medizin, Lebenswissenschaften)
Renate (Naturwissenschaften, Technik)
Social Science Open Access Repository SSOAR (Sozialwissenschaften)
Diese sind zum einen fachübergreifend, dafür allerdings oft nicht direkt an eine Institution gebunden. Das heißt, es wird eine große Zahl an Materialien aus unterschiedlichen wissenschaftlichen Disziplinen archiviert.
Ausgewählte Beispiele, alle mit Schwerpunkt Forschungsdaten:
Zenodo
RADAR Research Data Repository
DRYAD Digital Repository
Bei der wissenschaftlichen Recherche lohnt sich der Blick in die fachspezifischen (disziplinären) Repositorien, da hier Inhalte zu einem bestimmten Fach oder Thema gespeichert werden. Generische Repositorien können genutzt werden, wenn es für das Fach kein geeignetes Repositorium gibt.