Egal, ob du zuvor mit Kurzbeleg im Text oder Vollbeleg in Fußnoten gearbeitet hast, am Ende der Arbeit werden alle deine genutzten Quellen im Vollbeleg im Quellenverzeichnis angeführt, damit Leser*innen der Arbeit deine Quellen nachvollziehen können. Vor allem, wenn du vorher mit Kurzbelegen im Text gearbeitet hast, erkennt man erst im Quellenverzeichnis das konkrete Werk, aus dem du zitiert hast. Aber selbst wenn die zitierten Quellen schon vollständig als Fußnoten angegeben worden sind, müssen alle Quellen nochmal im Quellenverzeichnis erscheinen.
Bezeichnung des Verzeichnisses
- Literaturverzeichnis: Ausschließlich Literatur wird angeführt
- Quellenverzeichnis: Neben Literatur werden auch weitere Medientypen
angeführt
- Kombination aus beidem ist auch möglich
Ordnung des Verzeichnisses
In welcher Weise das Quellenverzeichnis geordnet ist, ist fachabhängig. Einige Dozierende möchten, dass zum Beispiel nach Primär- und Sekundärliteratur, Print- und Onlinequellen oder nach Quellen und Literatur unterschieden wird, andere fordern gar keine Unterteilung. Hier fragst du am besten bei deiner Ansprechperson nach.
Der Regelfall ist aber, dass die einzelnen Quellen alphabetisch aufsteigend sortiert werden. Beispiel:
- Bauer steht vor Dümmel
- Mühling vor Müller (immer der nachfolgende Buchstabe ist das Kriterium)
Wenn von einem/einer Autor*in mehrere Werke aufgelistet werden, werden zunächst die angeführt, bei denen es keine zusätzlichen Co-Autor*innen gibt, anschließend wird chronologisch sortiert (älteste zuerst). Wenn es zusätzlich noch von einer Person Werke aus demselben Jahr gibt, werden Kleinbuchstaben (a, b etc.) hinter dem Jahr angeführt (z. B. Mühling 2018a und Mühling 2018b).