OER-Materialien sollen ermöglichen, dass Wissen mit weniger Aufwand Menschen erreicht. Lehr- und Lernmaterialien, die ausdrücklich von den Schutzrechten ausgenommen sind und so allen zur Verfügung stehen, kommen Lehrenden wie Lernenden zugute. Sie sollen offen für alle sein.
Was aber steckt hinter dem Begriff Offenheit genau? David Wiley hat sich im Rahmen seiner Theorie zu den 5Rs (deutsch 5Vs) mit einer Definition des Open-Begriffs auseinandergesetzt (siehe https://www.opencontent.org/definition/).
Wenn du wissen willst, was sich hinter den 5V-Freiheiten für Offenheit verbirgt, schau dir hier das Video dazu an.
Angelehnt an die Grafik „5 V-Freiheiten für Offenheit“ von Julia Eggestein (Grafik), Jöran
Muuß-Merholz (inhaltliche Übersetzung, Anpassung und vorsichtige
Erweiterung) und Jörg Lohrer (Wortschöpfer) unter CC BY 4.0 basierend
auf „Defining the ‘Open’ in Open Content and Open Educational Resources“
von David Wiley auf CC BY 4.0.
Diese fünf
Schritte machen deutlich, dass es sich bei OER mit der Erstellung, Nutzung, Weiterentwicklung und Verbreitung von Materialien um einen Kreislauf handelt, der eine
gemeinschaftliche Ressourcennutzung möglich macht. Die hier
dargestellten Freiheiten zeigen, dass es unterschiedliche Mechanismen
gibt, die beim Openness-Gedanken, also beim Teilen von Ressourcen, beachtet werden sollten.