• Chapter 1 Studifinder - 1.8  Höhere Funktionen - Logarithmusfunktionen

      Inhalte kompakt

      Definition 1: Logarithmus
      Seien a,b∈ℝ a>0, a≠1, und b>0 gegeben. Die reelle Zahl c, die die Gleichung ac =b erfüllt, bezeichnet man als Logarithmus von b zur Basis a und man schreibt c= loga (b). Kurz:
      loga (b)=c   ⇔    ac =b .

      Der Logarithmus loga (b) ist also diejenige reelle Zahl, mit der man a potenzieren muss, um b zu erhalten.
      Regel 1: Logarithmengesetze
      Für alle a∈ℝ+ mit a≠1,β∈ℝ,x,y∈ℝ+ gilt:
      loga (x·y) = loga (x)+ loga (y), loga ( x y ) = loga (x)- loga (y), loga ( xβ ) = β  loga (x) .

      Definition 2: Logarithmusfunktion
      Eine Funktion f:ℝ+ →ℝ mit der Funktionsvorschrift f(x)=b· loga (x) mit a∈ℝ+  \ {1} und b∈ℝ heißt Logarithmusfunktion zur Basis a.
      Definition 3: Der natürliche Logarithmus als Funktion
      Die Funktion f:ℝ+ →ℝ mit f(x)=ln(x) ist die Logarithmusfunktion zur Basis e, also mit dem natürlichen Logarithmus.
      \(1+1\)