• Intro Höhere Funktionen
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      Datum Sep 28, 2026
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      Intro Höhere Funktionen
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      Willkommen!

      In der Kurzversion dieser Lerneinheit werden wir uns mit folgenden Themen beschäftigen:
      • Wiederholung von Funktionen im Allgemeinen
      • Potenzfunktionen
      • Trigonometrische Funktionen
      • Umkehrfunktionen
      Die mathematischen Inhalte in diesem Kurs sind in eine Einstiegsaufgabe eingebettet.
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      Die Darstellung der Mathematik in diesem Kurs unterscheidet sich vermutlich in einigen Teilen von der, die Ihnen aus der Schule bekannt ist. Der Grund hierfür ist, dass der StudiKurs Mathematik über das reine Wiederholen von Schulwissen hinaus eine Brücke zur Hochschulmathematik darstellt und sich daher bereits an der Schreibweise orientiert, welche Ihnen an der Hochschule voraussichtlich begegnen wird.
      Ausführlichere Lernmaterialien zur intensiven Beschäftigung mit dem Thema finden Sie in Form der Langlerneinheiten zu diesem Wissensbereich.
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      Einstiegsaufgabe

      Ein Programmierer arbeitet an einem Programm, in dem der Benutzer beim Laden eines bestimmten Datenpaketes einen Ladebalken angezeigt bekommen soll. Das Laden der Daten dauert immer genau 10 Sekunden, bevor der Benutzer fortfahren kann. Der Programmierer möchte, dass die Benutzer des Programmes den Ladezeitraum als möglichst kurz empfinden. Er kann mithilfe einer Funktion festlegen, wie der Ladebalken sich innerhalb der 10 Sekunden füllen soll (die Anzeige ist unabhängig vom tatsächlichen, technischen Ladevorgang der Daten).
      Dabei sind unterschiedliche Abläufe möglich.
      8_kv_Funktion_alle.png
      Die oben dargestellte Abbildung stellt die Funktionsgraphen der Funktionen dar, die der Programmierer ausprobieren möchte.
      Der Ladebalken könnte sich innerhalb der 10 Sekunden gleichmäßig von 0% auf 100% auffüllen. Dies zeigt der rote Graph in der Abbildung oben.
      Alternativ kann der Programmierer es auch so einrichten, dass der Ladebalken sich zu Beginn sehr schnell füllt, und am Ende der 10 Sekunden immer langsamer. Dieses Verhalten wird durch den blauen Graphen dargestellt.
      Auch das Gegenteil hiervon ist denkbar: Der Ladebalken startet langsam und füllt sich dann immer schneller auf (grüner Graph).
      Eine etwas ausgefallenere Lösung, die in der Praxis aber auch häufiger beobachtet wird ist ein Ladebalken, dessen Füllung zwischendurch sogar immer wieder zurück geht und schwankt, bevor am Ende die 100% erreicht werden. Diese Schwankungen sind auch bei dem schwarzen Graph in der Abbildung zu erkennen.
      Im Folgenden werden die verschiedenen Möglichkeiten einzeln nacheinander betrachtet und die jeweilige Funktion zum Graphen ermittelt.
      Testen und beschreiben Sie unterschiedliche Versionen des Ladebalkens mithilfe geeigneter Funktionen.
      Bei welcher Variante haben Sie subjektiv den Eindruck, dass für Sie die Zeit am schnellsten verfliegt, und wie sehen die zugehörigen Funktionen aus?

      Die Funktion f, die den Füllstand des Ladebalkens beschreibt, gibt den prozentualen Anteil der Füllung des Ladebalkens in Abhängigkeit von der Zeit an.
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      Datum Sep 28, 2026
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      Der Programmierer möchte die Zeit, in welcher der Balken gefüllt wird, in seinem Programm in Sekunden angeben. Er wählt dazu eine Zahlenvariable x. Ein Wert wie x=2 wird dann im Sachkontext als 2 s ( s steht für Sekunden) interpretiert. Die Variable x kann also jeden Wert zwischen 0 und 10 annehmen. Damit ist der Definitionsbereich der Funktion f festgelegt:
      Df =[0;10]

      Da die Funktionswerte von f den Füllstand des Ladebalkens angeben sollen, ist ℝ eine geeignete Zielmenge für f.
      Die Funktion f(x) gibt die Füllung des Balkens in Abhängigkeit von der Zeit x an.
      Aufgabe 1
      Welchen Wert kann f(x) maximal annehmen?
         
      Kontrolle
      Lösung anzeigen
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      Der Ladebalken kann maximal zu 100 Prozent gefüllt sein. Daher kann als Höchstwert f(x)=100 erreicht werden.
      Der Ladebalken startet im leeren Zustand, es muss also f(0)=0 gelten. Welchen Wert muss die Funktion an der Stelle x=10 haben, um die Kriterien für den Ladebalken zu erfüllen?
         
      Kontrolle
      Lösung anzeigen
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      Der Ladebalken soll am Ende der Laufzeit zu 100% gefüllt sein. Also muss die gewählte Funktion f die Bedingung f(10)=100 erfüllen.
      Eine Möglichkeit die Funktion f zu wählen ist eine lineare Funktion (eine Einführung hierzu gibt es in der Lerneinheit Elementare Funktionen). Wird f als lineare Funktion gewählt, so füllt sich der Ladebalken in einem konstanten Tempo von 0 auf 100 Prozent.
      Eine lineare Funktion ist von der Form
      f(x)=a·x+b

      wobei a und b Zahlen aus ℝ bezeichnen.
      Aufgabe 2
      Wie muss die Zahl b∈ℝ gewählt werden, damit die lineare Funktion f(x)=a·x+b die Bedingung f(0)=0 erfüllt?
      b=
         
      Kontrolle
      Lösung anzeigen
      [Ausblenden]
      Damit 0=f(0)=a·0+b=b gilt, muss b=0 gelten.
      Wie muss unter dieser Voraussetzung der Koeffizient a in der linearen Funktion gewählt werden, damit der Ladebalken die zu Beginn bestimmten Kriterien erfüllt?
      a=
         
      Kontrolle

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      Es muss 0=f(0)=a·0 gelten, was für jede Wahl von a gilt, und 100=f(10)=a·10. Letzteres gilt für a=10. Die resultierende lineare Funktion f(x)=10x erfüllt beide Kriterien.
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      Damit wurde bereits eine erste Funktion gefunden, die einen geeigneten Ladebalken simulieren kann. Klicken Sie auf „Ladebalken simulieren“, um für die lineare Funktion mit der Zuordnung f(x)=10·x den entsprechenden Ladevorgang zu beobachten.


      Der Graph einer solchen Funktion wird in der folgenden Abbildung dargestellt:
      8_kv_Funktion_linear.png
      Die konstante Steigung des Graphen spiegelt sich also in dem konstanten Tempo wider, in dem sich der Ladebalken füllt.
      Aufgabe 3
      Welche Werte nimmt die lineare Funktion f auf dem Definitionsbereich [0;10] an?
      (0;100)
      [0;100)
      [0;100]
      Kontrolle
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      Die lineare Funktion f(x)=10x nimmt auf dem Intervall [0;10] jeden Wert zwischen 0 und 100 an, insbesondere für x=0 auch den Wert 0=10·0=f(0) und für x=10 den Wert 100=10·10=f(10). Daher ist die dritte Antwort korrekt.
      Man sagt auch: Der Wertebereich von f (eine Teilmenge der Zielmenge von f) ist Wf =[0;100].
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      Als zweiten Kandidaten betrachtet der Programmierer eine Potenzfunktion. Diese soll die Zuordnungsvorschrift
      f(x)=a· xn

      haben, wobei a∈ℝ eine reelle und n∈ℕ eine natürliche Zahl bezeichnen.
      Es müssen nun die beiden Zahlen a und n so bestimmt werden, dass die Funktion wieder die beiden Kriterien f(0)=0 und f(10)=100 erfüllt.
      Hierfür gibt es mehrere Möglichkeiten. Wählt man zum Beispiel einfach a=10 und n=1, so steht hier wieder die lineare Funktion f(x)=10x, die im vorhergehenden Abschnitt betrachtet wurde. Es gibt aber noch weitere Möglichkeiten, eine geeignete Potenzfunktion zu finden.
      Weitere Informationen zu Potenzfunktionen finden Sie hier:
      Aufgabe 4
      Welcher der folgenden Terme erfüllt die Kriterien nicht und kann daher nicht für f(x) gewählt werden?
      f(x)= x2
      f(x)= 1 100 x3
      f(x)= 1 100 x4
      Kontrolle
      Lösung anzeigen
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      Bei allen drei Funktionen ist die Bedingung f(0)=0 erfüllt. Bei der ersten und letzten Funktion gilt außerdem f(10)=100, bei der mittleren aber f(10)= 1 100 · 103 = 1 100 ·1000=10, daher kommt diese Funktion nicht in Frage.
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      Der folgende Ladebalken wurde mit der Funktion f(x)= 1 100 x4 programmiert und zeigt den Ladefortschritt.


      Der zugehörige Graph sieht folgendermaßen aus:
      8_kv_Funktion_exp.png
      Am Graph lässt sich ablesen, was auch beim Ladebalken beobachtet werden kann: Die Funktion und damit die Füllung des Balkens wächst am Anfang noch recht langsam, mit zunehmender Steigung des Graphen beschleunigt sich aber auch das Tempo beim Fortschreiten des Ladebalkens.
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      Als nächstes möchte der Programmierer testen, wie sich der Ladebalken auf Basis einer Wurzelfunktion füllen lässt. Der Wurzelausdruck in einer Wurzelfunktion kann auf zwei verschiedene, gleichbedeutende Arten aufgeschrieben werden:
      xm n= x m n

      wobei n und m natürliche Zahlen bezeichnen.
      In einer Wurzelfunktion kann der Wurzelausdruck zusammen mit einem weiteren reellen Faktor a>0 vorkommen:
      f(x)=(a·x )m n=(ax ) m n

      Mehr Informationen finden Sie hier:
      Auch hier gibt es wieder mehrere Möglichkeiten a, m und n so zu wählen, dass die Funktion f(x) die geforderten Bedingungen erfüllt.
      Aufgabe 5
      Der Programmierer entscheidet sich für eine Quadratwurzel und damit für einen Term der Art
      f(x)=(a·x ) 1 2 =a·x

      mit Df =[0;10].
      Welchen Wert für a muss man wählen?
      a=
      Kontrolle
      Lösung anzeigen
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      Der gesuchte Wert ist a=1000.
      Konstruktiv lässt sich a ermitteln, indem eine gemeinsame Lösung für die beiden Gleichungen f(0)=0 und f(10)=100 gesucht wird. Für f(0)=a·0=0=0 kann jedes a∈ℝ+ gewählt werden, daher muss eine Einschränkung durch die Lösung der zweiten Gleichung gefunden werden. Hier gilt:
      f(10)=a·10=100| quadrieren ⇔a·10=10000|:10 ⇔a=1000

      Die Zahl a kann wieder durch Einsetzen der Funktionswerte 0 und 10 überprüft werden. Für x=0 gilt f(0)=1000·0=0=0. Einsetzen von x=10 führt zu f(10)=1000·10=10000=100.
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      Für diese Funktion ergibt sich der folgende Ladebalkenverlauf:


      Der Funktionsgraph für f(x)=1000x sieht so aus:
      8_kv_Funktion_wurzel.png
      An diesem Graphen lässt sich ablesen, dass die Wurzelfunktion (im Gegensatz zur vorher betrachteten Potenzfunktion mit Exponent 4) am Anfang schnell ansteigt und dann der Anstieg zunehmend verflacht. Dies wird beim Ladebalken durch ein schnelles Auffüllen am Anfang und ein immer langsameres Auffüllen gegen Ende der Laufzeit sichtbar.


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      Als letzten Kandidaten sucht der Programmierer nach einer Funktion, bei der der Anteil der geladenen Daten während der Ladezeit oszilliert, das heißt sich sowohl nach oben wie auch nach unten entwickelt, bevor die Gesamtmenge der Daten geladen ist. Die folgende Animation zeigt das gewünschte Verhalten des Ladebalkens.
        


      Aufgabe 6
      Wie lässt sich eine solche Schwankung mithilfe einer Funktion ausdrücken?
      Der Programmierer versucht es mithilfe einer Kombination aus einer linearen mit einer trigonometrischen Funktion. Er hat schon das Grundgerüst einer solchen Funktion gefunden:
      f(x)=a·x+10·sin( 180∘ ·x).

      Hier werden trigonometrische Funktionen näher erläutert:
      Wie muss der reelle Parameter a gewählt werden, um die Voraussetzungen des Ladebalkens zu erfüllen? Prüfen Sie, welchen Wert a annehmen muss, damit f(0)=0 und f(10)=100 gelten.
      a=

      Kontrolle
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      Um a zu bestimmten wird ausgenutzt, dass die Sinusfunktion periodisch mit der Periode 360∘ ist und für ganzzahlige Vielfache von 180∘ immer den Wert 0 hat, das heißt in Termschreibweise:
      sin( 180∘ ·x)=0

      für alle ganzzahligen Werte x∈ℤ.
      Aus diesem Grund gilt in jedem Fall f(0)=a·0+sin( 180∘ ·0)=0+0=0. Hieraus lässt sich also keine weitere Einschränkung für a bestimmten. Dies ist aber mithilfe der zweiten Bedingung f(10)=100 möglich. Es gilt hier – wegen der oben formulierten allgemeinen Eigenschaft der Sinusfunktion – auch sin( 180∘ ·10)=0. Setzt man also x=10 in die Funktion f ein, so folgt
      f(10) = a·10+10·sin( 180∘ ·10) = a·10+10·0 = a·10.

      Damit f(10)=a·10=100 gilt muss also a=10 gewählt werden.
      Die durch diesen Ladebalken dargestellten Funktion hat den folgenden Graphen:
      8_kv_Funktion_sin.png
      Hier ist sichtbar: Durch die zwischenzeitlich negative Steigung des Graphen ergibt sich beim Ladebalken, dass der Prozentsatz der Füllung vorübergehend wieder abnimmt, bevor er schließlich (bei postiver Steigung) wieder wächst und letztlich die 100% erreicht.
      Nach der Betrachtung der verschiedenen Ladebalken, welche Möglichkeit sagt Ihnen selbst am meisten zu?


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      Der Programmierer hat sich nun für eine der in den vorhergehenden Schritten betrachteten Funktionen entschieden und gibt das Programm zum Testen an einen Kollegen. Dieser stellt beim Laden der Daten, also während der Anzeige des Ladebalkens, ein Problem fest und schickt einen Screenshot an den Programmierer, auf dem der Ladebalken während des Ladevorganges zu sehen ist. Auf dem Screenshot ist ablesbar, dass dieser aufgenommen wurde als der Ladebalken gerade genau 50% als Ladefortschritt angezeigt hat.
      Aufgabe 7
      Wie kann der Programmierer aus dem Ladefortschritt ablesen, zu welchem Zeitpunkt während des Ladevorganges der Screenshot erstellt wurde?
      Finden Sie den richtigen Zeitpunkt (in Sekunden) in dem Zeitintervall [0;10] in Abhängigkeit von der gewählten Funktion.
      Im ersten Fall wurde f(x)=10x benutzt.
      So viele Sekunden sind bei der Erstellung des Screenshots vergangen:

      Kontrolle
      Lösung anzeigen
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      Um die vergangene Zeit angeben zu können, muss der Zeitpunkt x gefunden werden, für den f(x)=50 gilt. Es wird also die Gleichung
      10x=50|:10 ⇔x=5

      gelöst. So findet sich der Zeitpunkt x=5.
      Im zweiten Fall wurde f(x)=1000x verwendet.
      Wie viele Sekunden sind bei der Erstellung des Screenshots vergangen? Geben Sie die Lösung als Dezimalzahl an.

      Kontrolle
      Lösung anzeigen
      [Ausblenden]
      Es wird der Wert für x gesucht, für den f(x)=1000x=50 gilt. Dazu wird die Gleichung nach x aufgelöst. Dabei ist zu beachten, dass x für die Zeit steht und daher x≥0 gilt:
      1000x=50| quadrieren, x≥0 ⇔1000x=2500|:1000 ⇔x= 2500 1000 =2,5

      Der Zeitpunkt, bei dem der auf dieser Funktion basierende Ladebalken genau 50% anzeigt, ist also nach genau 2,5 Sekunden erreicht.
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      Bei der Berechnung des Zeitpunktes haben wir hier die Tatsache verwendet, dass bei den beiden Funktionen der Wert f(x)=50 nur für genau einen Wert x aus dem Definitionsbereich [0;10] angenommen wurde. Ist dies für jeden Wert aus dem Wertebereich der Funktion der Fall, lässt sich allgemeiner sogar die Umkehrfunktion finden. Diese wird mit f-1 (x) bezeichnet und ordnet jedem Wert f(x) den Ursprungswert x zu. Die Funktion f-1 (x) hat als Definitionsbereich den Wertebereich Wf von f. Als Zielmenge kann man Df oder auch ℝ nehmen.
      Eine kurze Erinnerung an Umkehrfunktionen finden Sie hier:
      Aufgabe 8
      Welche der folgenden Funktionen ist die Umkehrfunktion von f(x)= 1 100 x4 ?
      100 x4
      (100x ) 1 4
      100 x 1 4
      Kontrolle
      Lösung anzeigen
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      Ähnlich wie bei den vorangegangenen beiden Aufgaben wird hier der Funktionsterm nach x aufgelöst. Allerdings steht auf der linken Seite der Gleichung nun keine Zahl, sondern y=f(x), was der y-Koordinate des Graphen der Funktion entspricht:
      1 100 x4 =y|·100 ⇔ x4 =100y| 4 ⇔x=100y4=(100y ) 1 4

      Bemerkung: Die Umformungen sind äquivalente Umformungen („ ⇔“), weil x und y nichtnegative Zahlen sind.
      Um die Umkehrfunktion von f(x) aufzustellen, werden die Variablen x und y wieder vertauscht, da diese Darstellung von Funktionstermen geläufiger ist. Also gilt f-1 (x)=(100x ) 1 4 .
      Was Sie in der ausführlichen Lerneinheit dieses Wissensbereichs erwartet, können Sie im Ausblick nachlesen:
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