• Chapter 1 Studifinder - 1.8  Höhere Funktionen - Umgang mit Funktionen

      Aufgaben

      Datum Sep 28, 2026
      orca_hoeherefkt_umgangfkt_
      Umgang mit Funktionen
      8
      6
      Umkehrfunktionen
      Aufgabe 1
      Entscheiden Sie für jede der nachfolgenden Funktionen, ob sie umkehrbar sind, und wenn nicht, ob sie durch eine Einschränkung von Definitions- und/ oder Zielmenge zu einer umkehrbaren Funktion gemacht werden können.
      a) f(x)=x+8
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      Zur Berechnung der Umkehrfunktion wird die gegebene Funktion nach x aufgelöst:
      y=x+8| -8 ⇔y-8=x

      Die Variable der Umkehrfunktion soll wieder x sein, daher werden x und y vertauscht und es bezeichnet f-1 (x)=x-8 die Umkehrfunktion von f. Für die Definitionsmengen gelten keine Einschränkungen, also Df = W f-1 =ℝ und Wf = D f-1 =ℝ.
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      b) f(x)= x2 -1
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      Die Funktion kann z.B. auf der Definitionsmenge Df =[0;∞) umgekehrt werden. Es wird zunächst wieder nach x aufgelöst:
      y= x2 -1|+1 ⇔y+1= x2 |  ⇔y+1=x

      Die Umkehrfunktion ist also f-1 (x)=x+1. Für die Definitionsmenge der Umkehrfunktion und damit die Wertemenge von f ist Wf = D f-1 =[-1;∞), die Wertemenge von f-1 entspricht Df , also Df = W f-1 =[0;∞).
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      c) f(x)= x 2
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      Aufgrund der Wurzel ist die Funktion auf der Definitionsmenge Df =[0;∞) beschränkt. Hier gilt:
      y= x 2 |·2 ⇔2y=x| quadrieren ⇔4 y2 =x

      Die Umkehrfunktion ist also f-1 (x)=4 x2 . Für die Definitionsmenge der Umkehrfunktion ist damit die Wertemenge von f, also Wf = D f-1 =[0;∞), und ebenso Df = W f-1 =[0;∞).
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      d) f(x)=4 x2 -40x+ 199 2
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      Zur Berechnung der Umkehrfunktion wird die gegebene Funktion nach x aufgelöst:
      y=4 x2 -40x+ 199 2 ⇔y=4 x2 -40x+100- 1 2 ⇔y=4( x2 -10x+25)- 1 2 ⇔y=4(x-5 )2 - 1 2 ⇔y+ 1 2 =4(x-5 )2 ⇔ 1 4 (y+ 1 2 )=(x-5 )2 ⇔ 1 4 (y+ 1 2 )=x-5 ⇔ 1 4 (y+ 1 2 )+5=x

      So finden wir die Umkehrfunktion f-1 (x)= 1 4 (x+ 1 2 )+5. Die Definitionsmenge der Umkehrfunktion und damit die Wertemenge von f ist damit Wf = D f-1 =[- 1 2 ;∞), da unter der Wurzel kein negativer Wert stehen darf. Die Defintionsmenge von f, für die die Umkehrfunktion gefunden werden kann, entspricht der Wertemenge von f-1 und ist damit Df = W f-1 =[5;∞).
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      Verkettung von Funktionen
      Aufgabe 2
      Unter welchen Voraussetzungen kann man zwei beliebige Funktionen f und g addieren?
      Auf was muss bei der Division f g geachtet werden?
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      Um Funktionen addieren und dividieren zu können, müssen diese eine gemeinsame Definitionsmenge haben. Für die Division muss zudem bei der Nennerfunktion g(x)≠0 für alle x aus der Definitionsmenge gelten.
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      Aufgabe 3
      Betrachten Sie die folgenden beiden Funktionen:
      f: ℝ→ℝ,    f(x)= x2 -2 g: [-1;∞)→ ℝ0 + ,    g(x)=x+1

      Kann man die folgenden Verkettungen bilden? Wenn ja, geben Sie die jeweiligen Definitions- und Wertemengen an.
      a) f∘g
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      Für die Verknüpfung f∘g gilt:
      (f∘g)(x) = f(g(x)) = f(x+1) = (x+1 )2 -2 = x+1-2 = x-1

      Daher hat f∘g die Definitionsmenge Df∘g =[-1;∞) und die Wertemenge Wf∘g =[-2;∞).
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      b) g∘f
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      Nein, denn f( Df )=[-2;∞), und das ist keine Teilmenge von Dg =[-1;∞).
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