Definition 1definition_1
Gegeben sei eine Menge , genannt Definitionsmenge, und eine Menge , genannt Zielmenge. Eine Funktion ordnet jedem Element genau ein Element zu. Man schreibt:
Definition 2definition_2
Seien und Mengen. Sei eine Funktion. Als Wertemenge von bezeichnen wir die Menge aller aus , die als Funktionswert angenommen werden:
Definition 3definition_3
Seien und Mengen. Sei eine Funktion. Sei . Dann nennt man das Bild von . Umgekehrt sei mit für ein . Dann nennt man das Urbild von .
Definition 4definition_4
Seien und Mengen. Sei eine Funktion. Dann heißt die Funktion umkehrbar, wenn es zu jedem Funktionswert genau ein Urbild gibt, d.h. genau ein mit .
Definition 5definition_5
Seien und Mengen. Sei eine umkehrbare Funktion. Dann heißt die Funktion , die jedem ihr Urbild unter zuordnet, Umkehrfunktion von .
Satz 1satz_1
Wenn eine umkehrbare Funktion ist, dann gilt für alle aus der Definitionsmenge der Funktion
und für alle aus der Zielmenge von
Definition 6definition_6
Sei . Seien und Funktionen mit der gleichen Definitionsmenge. Dann kann man die Summe, die Differenz und das Produkt der beiden Funktionen definieren durch:
Gilt für alle , dann kann man auch den Quotienten definieren als:
Definition 7definition_7
Seien , seien Funktionen. Die Wertemenge der Funktion sei in der Definitionsmenge der Funktion enthalten.
Dann kann man nach ausführen
und erhält die Verkettung von und (sprich verknüpft mit ). Man schreibt dafür:
Es sind auch Verkettungen von mehr als zwei Funktionen möglich.