Verzeichnis Begriffe
Verzeichnis Begriffe
Abschlussbedingungen
Die wichtigsten Begriffe werden hier kurz und knapp erläutert.
Sie können das Glossar über das Suchfeld oder das Stichwortalphabet durchsuchen.
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P
PeriodikaPeriodisch (also regelmäßig) erscheinende Druckerzeugnisse, wie z. B. Zeitschriften, Zeitungen oder Reihen. | |
Persistenter IdentifikatorBei einem persistenten Identifikator handelt es sich um „eine eindeutige Benennung [...] einer digitalen Ressource [...] durch Vergabe eines Codes, der im Internet dauerhaft eindeutig referenziert werden kann“ (Forschungsdaten.org. 2017). So bleibt das digitale Objekt dauerhaft auffindbar, abrufbar, zitierbar und nachnutzbar. | |
PhrasensucheBei der Phrasensuche werden mehrere Suchbegriffe als Phrase, also eine zusammengehörigen Wortfolge, zu einer Suchanfrage zusammengefast. Der Beginn und das Ende der Phrase werden durch Anführungszeichen markiert. | |
PlagiatEin Plagiat ist die unerlaubte Übernahme geistigen Eigentums, also die nicht kenntlich gemachte Aneignung von Texten, Bildern, Filmen, Daten etc. Die Übernahme fremder geistiger Leistungen muss als Zitat (wortwörtlich/sinngemäß) gekennzeichnet werden. | |
Plagiatsaffäre GuttenbergDem damaligen Bundesverteidigungsminister wurden urheberrechtliche Verletzungen in seiner Dissertation nachgewiesen. Daraufhin wurde ihm sein Doktortitel nachträglich aber-kannt. Aufgrund des politischen Drucks legte er ebenfalls sein Amt als Minister nieder. Bei der Aufdeckung der urheberrechtlichen Verletzungen trug maßgeblich die Plattform GuttenPlag bei, auf der die Plagiate innerhalb der Doktorarbeit von verschiedenen anonymen Personen dokumentiert wurden. In ihrem Zwischenbericht entdeckten sie auf 82% aller Sei-ten Plagiate, was insgesamt ca. 49% der Doktorarbeit entspricht (vgl. GuttenPlag Wiki 2011). | |
PlagiatserkennungssoftwareMittlerweile gibt es viele Firmen, die Plagiatserkennungssoftware anbieten. Auch in NRW wird mit dem Projekt PlagStop.nrw ein Vorhaben gefördert, die eine solche Softwarelösung entwickeln. Durch diese Programme sollen Dozierende und Mitarbei-ter:innen aus Prüfungsämtern vereinfachte Möglichkeiten erhalten, Plagiate zu erkennen. | |
Predatory PublishingPredatory Publishing ist ein betrügerisches/unseriöses Geschäftsmodell, unter das zum Beispiel das Veröffentlichen von Artikeln in Fake Journals von scheinwissenschaftlichen Verlagen (=Raubverlage) fällt. Dabei verlangen die Raubverlage Gebühren von Forschenden für wissenschaftliche Publikationen, ohne dabei die normalerweise entsprechende Gegenleistung in Form von redaktionellen Dienstleistungen zu erbringen. Das heißt konkret, dass zum Beispiel kein oder nur ein ungenügender Qualitätssicherungsprozess (Peer Review) stattfindet oder weitere Dienstleistungen wie Marketing, Layout oder dauerhafte Verfügbarkeit der Artikel nicht erbracht werden. Die Artikel sind deshalb häufig minderwertig. | |