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P

parametrisch modellierte Kurve

Wir haben die Aufgabe, eine Kurve in der Ebene mathematisch darzustellen. Eine Kurve ist ein eindimensionales Gebilde. Entsprechend brauchen wir nur eine Variable, die als Parameter bezeichnet wird und im Folgenden mit t abgekürzt werden soll.

Das t-Intervall [tAnfang, tEnde] wird abgebildet auf die Kurve mithilfe einer ParametrisierungP, die jedem t aus dem Intervall einen Punkt auf der Kurve zuordnet. P muss glatt sein (unendlich oft differenzierbar), damit Sprünge, Knickstellen und andere Unebenheiten der Kurve ausgeschlossen sind.


Die parametrisch modellierte Kurve ist definiert als die Menge aller Bildpunkte P(t) mit t aus [tAnfang, tEnde].

In der Ebene hat jeder Punkt zwei Koordinaten. Entsprechend brauchen wir zwei Koordinatenfunktionen x und y, für jede Koordinate eine. Beide Koordinatenfunktionen hängen von t ab. P(t) ist in den Koordinatenfunktionen geschrieben der Vektor

P(t) = (x(t), y(t))



PDF/A

PDF for Archive ist ein nach ISO 19005 standardisiertes PDF, das sich für die Archivierung von Dokumenten eignet, weil

  • alle Schriftarten und Abbildungen, die im Dokument verwendet werden, eingebunden sind
  • Animationen, Videos und andere Elemente, die auf externe Software zugreifen, nicht eingebunden sind
  • Farben im Farbraum des Ausgabegeräts so gewählt werden, dass sie der Farbe im Dokument möglichst nahekommen
  • die Verwendung von Kryptofunktionen (Verschlüsselungen) nicht erlaubt ist.


Präfix

unselbstständiger Wortteil, der dem Wort vorangestellt wird. Wohl wichtigstes Beispiel sind die Vorsilben aus der Grammatik. Aber auch in Wissenschaft und Technik sind Präfixe häufig zu finden. Beispiel: Metadaten


proprietär

Eine Software oder ein Datenformat wird als proprietär bezeichnet, wenn mindestens einer der folgenden Punkte zutrifft:

  • Die Nutzungsrechte sind durch das Vorhandensein urheber- oder patentrechtlich geschützter Teile eingeschränkt
  • Der Quellcode ist unter Verschluss (Closed Source)
  • Teile der Dokumentation sind unter Verschluss oder fehlen


R

RELAX NG

XML-Schemasprache zur Definition einer Struktur in Auszeichnungssprachen auf XML-Basis. RELAX NG kann wahlweise selbst in XML-Form oder in einer kompakteren Syntax verfasst werden. Beispiel geschrieben in der XML-Form:

Das Element empty, das der Markierung nicht ausgefüllter Stellen (Nodes) im Textmodell dient, ist in der Datei tei_all.rng der Text Encoding Initiative folgendermaßen definiert:

   <define name="empty">
      <element name="empty">
         <a:documentation xmlns:a="http://relaxng.org/ns/compatibility/annotations/1.0">indicates the presence of an empty node within a content model [22. Documentation Elements]</a:documentation>
         <empty/>
         <ref name="att.global.attributes"/>
         <empty/>
      </element>
   </define>
empty enthält nach dieser Definition keine Kindelemente, aber Attribute aus der Liste att.global.attributes sind möglich und können gesetzt werden, z.B. für Analysezwecke.


Repositorium

spezielle Art von Datenbanksystemen, die für die Speicherung, Organisation, Verwaltung und Bereitstellung digitaler Informationsobjekte verwendet werden und über das WWW zugänglich sind. In diesem Kurs gibt es unter

Grundsätze digitaler Publikation, Nachnutzung & Datenorganisation / Modul: Was braucht es für eine Datenpublikation?

je eine Seite zu Repositorien und deren Auswahl.



Rohdaten

Ausgangsdaten, d. h. Daten, die noch unbearbeitet sind. Rohdaten müssen nicht unbedingt digital, sondern können auch auf Papier oder einem anderen Träger vorliegen.


S

selfhtml

Verein, der eine deutschsprachige Einführung in die Web-Technik zur Verfügung stellt. Eine solche Einführung mit Nachschlagewerk gibt es u.a. für HTML, CSS (Cascading Style Sheets), SVG (Scalable Vector Graphics) und MathML (Mathematical Markup Language).

Homepage mit den Einführungen und Nachschlagewerken: https://wiki.selfhtml.org/


Stylesheet

legt fest, wie ein elektronisches Dokument dargestellt werden soll. Beispiele für Stylesheet-Sprachen sind CSS (Cascading Style Sheets) und XSL (Extensible Stylesheet Language).


Suffix

Unselbstständiger Wortteil, der dem Wort angefügt wird. Wohl wichtigstes Beispiel sind die Nachsilben aus der Grammatik. Beispiel: Flüssigkeit. Aber auch in Wissenschaft und Technik sind Suffixe häufig zu finden, z.B. als Dateinamensendung: text.txt




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