Page 35 - ORCA Magazin I 2026
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Oben angekommen fühlt man sich put“, sagt sie begeistert: „Man trifft wieder eine studentische Perspek-
ein bisschen wie beim Speed Dating Leute aus ganz vielen Bereichen.“ tive während aller Panels dabei.
– nur eben im Hochschulbereich. Bevor sie erzählen kann, welche Dies ist uns für eine ganzheitliche
Man kann von Stand zu Stand ge- Workshops sie noch besuchen will, Perspektive in der Diskussion im-
hen und wird überall freundlich in wartet schon der nächste Besucher mer sehr wichtig“, sagt er. Wäh-
Empfang genommen. Links neben vor ihrem Plakat und möchte etwas rend sich der Hörsaal füllt und der
ORCA.nrw stellt sich Moodle.nrw über ihr Projekt erfahren. Sein Na- Geräuschpegel lauter wird, atmet
vor, auf der anderen Seite präsen- mensschild verrät: Er kommt von er noch einmal kurz durch – Zeit
tieren die Kolleginnen des Projekts der Goethe-Universität in Frank- für ein Zwischenfazit. „Ich bin sehr
HanS ihre Arbeit. Viele Teilnehmer furt. In der Tat sieht man viele zufrieden und hoffe, dass es alle
schlendern gut gelaunt über den Teilnehmer von außerhalb Nord- Teilnehmenden auch sind“, sagt
Chiara Weber tauscht sich zwischen zwei Workshops im Foyer aus. © RUB/Katja Marquard
Markt, die meisten legen einen Zwi- rhein-Westfalens: Kaiserslautern, er. Den vielen Gesichtern, die um
schenstopp bei den kleinen bunten Hamburg, Ludwigsburg, Karlsruhe, 17:13 Uhr noch da sind, nach zu
Donuts oder dem großen silbernen Berlin, Dresden. Jedes Bundesland urteilen, auf jeden Fall. Und dann
Kaffeespender ein. Andere genie- ist auf der Learning AID vertreten. beginnt der letzte Programmpunkt
ßen die Sonne und die angenehmen des ersten Tages auf der Learning
24 Grad und verlagern ihre Dis- Eine gute Stunde später steht Jo- AID 2025. Einige bleiben im An-
kussion für ein paar Minuten ins nas Leschke wieder auf der Bühne, schluss noch fürs Get-together.
Freie. „Lange nicht mehr gesehen“, diesmal ist der Hörsaal allerdings Die meisten werden morgen wie-
hört man durchs offene Fenster noch fast leer. Er hat bis eben derkommen. Dann wartet erneut
jemanden draußen rufen, dazu ein selbst einen Vortrag gehalten und reichlich Vernetzung und ein tol-
Lachen. Einen Raum weiter stellt ist während der letzten Kaffeepau- les Programm auf alle Teilnehmer.
Chiara Weber von der RWTH se des Tages schnell herübergeeilt, Und für Mittag hat sich Ina Bran-
Aachen das Projekt Digitalkom- um die Teilnehmer der Panel-Dis- des, die Ministerin für Kultur und
petenz.nrw vor. „Es ist spannend kussion in Empfang zu nehmen. Wissenschaft des Landes NRW,
hier, man erhält wahnsinnig viel In- „Wir haben auch in diesem Jahr angekündigt.
Reportage.

