Page 9 - ORCA Magazin I 2026
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KI in der Lehre 9
Das Projektteam aus Dortmund. © ORCA.nrw/Jörg Lassahn
reichen und Lehrveranstaltungen eingesetzt werden habil. Sonja Kuhnt, die das Teilprojekt leitet.
können. In den vier Teilprojekten sind mehrere Tools
entstanden. „Es war uns immer wichtig, dass unse- Im vierten Teilprojekt IPPOLIS Chat wurde ein lokaler
re Projektergebnisse Potenzial über unseren Fach- Chatbot entwickelt, der auf modernen Sprachmodel-
bereich, die Informatik, hinaus haben“, sagt Prof. Dr. len wie z. B. ChatGPT basiert. Er beantwortet Fragen
habil. Andreas Harrer. In seinem Teilprojekt IPPOLIS zu Lernmaterialien, unterstützt bei der Navigation
Scaffolds wurde ein adaptives Unterstützungssystem durch Unterlagen und erstellt individuelle Übungs-
entwickelt, dessen Hilfestellung sich durch KI an die aufgaben. Alle Tools sind datenschutzkonform und
Bedürfnisse der Lernenden anpasst: Je mehr die ler- möglichst offen gestaltet, um die digitale Souveräni-
nende Person weiß, desto geringer die Unterstützung tät der Nutzerinnen und Nutzer zu gewährleisten.
der KI. Zu den größten Vorteilen zählt das Projektteam die
praxisnahe Unterstützung im Studienalltag und die
Mit IPPOLIS Analyse können Studierende den gesam- Förderung der digitalen Souveränität. Die KI-Tools
ten Ablauf einer Datenanalyse praxisnah üben. Dabei vermitteln nicht nur Wissen, sondern regen auch zur
werden Fallstudien generiert, in denen die Studieren- Selbstreflexion und zum eigenständigen Arbeiten an.
den in ihren Entscheidungen unterstützt werden und „Schlaues Design ist manchmal wichtiger als KI“, so
das in der Vorlesung Gelernte direkt anwenden. „Die das Fazit des vielköpfigen Projektteams aus wissen-
Studierenden haben die Möglichkeit, ihre Entschei- schaftlichen und studentischen Mitarbeitenden und
dungen selbstständig zu treffen“, erläutert Prof. Dr. den Projektverantwortlichen.
Projektvorstellung.

