Lehre verbindet NRW: Sechs neue Termine, Beginn schon Ende Januar
ORCA.nrw setzt auch in 2026 seine digitale Veranstaltungsreihe „Lehre verbindet NRW – Ein digitales Vernetzungsangebot des Landesportals ORCA.nrw“ fort, zu der wir Sie an dieser Stelle herzlich einladen.
In regelmäßigen einstündigen Terminen lädt unser OER-Referent Daniel Diekmann für Sie verschiedene Gäste ein, die von ihren Projekten, Erfahrungen in der Offenen Lehrpraxis und Schnittstellen zu ORCA.nrw berichten und sich hierzu gerne mit anderen Lehrenden austauschen. Auch im ersten Halbjahr 2026 erwarten Sie verschiedene Referentinnen und Referenten, die Einblicke in spannende Projekte und tagesaktuelle Entwicklungen im Kontext digital gestützter Lehre geben.
Die Veranstaltungen finden mehrmals im Kalenderjahr jeweils donnerstags zwischen 13 und 14 Uhr online via Zoom statt und sind für Sie nach erfolgter Anmeldung kostenlos zugänglich.
Sie möchten in den Veranstaltungsverteiler aufgenommen werden, um jederzeit über die neuen Termine informiert zu werden? Dann schreiben Sie gerne eine Mail an info@orca.nrw.
Die nächsten Termine und Anmeldemöglichkeiten finden Sie in anbei und auch nochmal auf unserer Veranstaltungsseite.
Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme!
29.01.2026, 13 – 13:45 Uhr
PROJEKT: „KlimaOER“ – Entwicklung, Ausweitung und Stärkung der OER-Community in der Meteorologie auf möglichst vielfältige das Klimasystem betreffende Fachgebiete zur Schaffung einer barrierefreien und niveauangepassten KlimaOER-Landschaft
Ellen Arimond (Universität Bonn) gibt Einblicke in das Mentoring-Programm des Projekts und die damit verbundenen Mitwirkungsmöglichkeiten für Interessierte. Auch wird ein Ausblick auf die Freien Bildungsmaterialien (OER) gegeben, die im Projekt erstellt werden.
Über das Projekt:
KlimaOER ist ein gemeinsames Projekt der Universitäten Bonn, Hamburg, Karlsruhe und Köln. Das Verbundvorhaben verfolgt das Gesamtziel, das Bewusstsein für die Ursachen und Auswirkungen des Klimawandels bei Studierenden, Lehrenden und der interessierten Öffentlichkeit auf einer inhaltlich-sachlichen Ebene zu erhöhen.
Im Rahmen dessen werden von KlimaOER zwei Ziele verfolgt:
Eines dieser Ziele ist die Förderung, Stärkung und Verbreitung der OER-Community. Dazu soll KlimaOER eine zentrale Anlaufstelle für das OER-Netzwerk werden. Expert*innen, die bereits OER-Materialien erstellt haben, sollen in ein Mentoring-Programm aufgenommen werden, um ihr Wissen an OER-Interessierte weiterzugeben, wodurch OER einfacher verbreitet und mehr Content einfacher erstellt werden kann. Damit die Bildungsmaterialien auch für alle zugänglich sind, braucht es Leitfäden, z.B. zu Inklusion für die erstellenden Personen. Diese werden im Laufe des Projektes angefertigt.
Ein weiteres Ziel des Projektes ist es, meteorologische Inhalte für Quereinsteiger*innen in die Masterstudiengänge Meteorologie zu erstellen, um den Einstieg zu erleichtern. Außerdem möchten wir unserem Bildungsauftrag gegenüber der breiten Öffentlichkeit nachkommen und Bildungsmaterialien mit Wetter- und Klima-Themen in verschiedenen Niveaus mit einer inhaltlichen und sachlichen Expertise unserer meteorologischen Gemeinschaft zur Verfügung stellen. Schulbesuche mit Vorträgen, Workshops und Versuchen sollen dabei OER- und KlimaOER-Inhalte verbreiten.
26.03.2026, 13 – 14 Uhr
Die Entwicklung digitaler mathematischer Escape Games als Förderung und Vernetzung von fachlichen, fachdidaktischen und technologischen Wissensfacetten
Dr.in Raja Herold-Blasius und Vera Kleinschmidt (TU Dortmund) stellen das im Rahmen des Projekts MExit (Mathematische Exit-Games zur integrierten Förderung von Digitalitätskompetenz (DPACK) sowie fachlichem und fachdidaktischem Wissen) erstellte Seminarkonzept vor und geben Einblicke in die Ergebnisse einer qualitativen Begleitstudie.
Über das Projekt:
In den vergangenen Jahren gewinnen digitale Lernumgebungen an Schulen und Hochschulen zunehmend an Bedeutung. Darunter zählen auch Escape Games, bei denen es sich um ein spielbasiertes Lernsetting handelt.
Im Rahmen des Projekts MExit (gefördert von der StIL) wurde ein innovatives Seminarkonzept mit integrierten Selbstlernmodulen und einem beratenden Designerteam entwickelt. Im Sinne des ‚Game-Development-Based Learning‘ erstellen Gruppen von Lehramtsstudierenden eigene digitale mathematische Escape Games für die Primarstufe. Dadurch setzen sich die Studierenden aktiv mit fachlichen, fachdidaktischen und technologischen Aspekten der Spielentwicklung auseinander und aktivieren verschiedene Wissensfacetten.
Alle seminarrelevanten Materialien werden als OER zur Verfügung gestellt.
30.04.2026, 13 – 14 Uhr
PROJEKT: GamBLe EduCache – Game Based Learning mit EduCaching
Dr. Lars Wojarski (TU Dortmund) stellt das Projekt „GamBle EduCache“ sowie die im Projekt entstandenen Lehr-/Lernmaterialien vor.
Über das Projekt:
GamBLe EduCache ist ein hochschulübergreifendes Lehrprojekt, in dem von Studierenden für Studierende ein Lernspiel mit Lehrinhalten der Lehrveranstaltungen entwickelt wird, das auf dem spielerischen Prinzip des Geocaching (Schnitzeljagd) basiert.
GamBLe EduCache ist ein interdisziplinäres Projekt mehrerer Studiengänge und Fachbereiche, welches Teamwork und eine gegenseitige Bereicherung von Studierenden untereinander im Fokus sieht: In Kleingruppen erstellen die Studierenden Lerninhalte zu ausgewählten Orten der Industriekultur im Ruhrgebiet, welche daraufhin anderen Studierenden als Lernspiel zur Verfügung gestellt werden. Dies bietet einen konkreten Anlass für Studierende, sich eigenständig mit fachlichen und exkursionsdidaktischen Aspekten auseinanderzusetzen und selbstgesteuert und entdeckend-forschend zu lernen.
Ziel der konzipierten Lernspiele (Caches) ist es, sich eigenständig Wissen zu technischen Systemen, historischen Ereignissen und vollzogenem Strukturwandel direkt an den Orten, an denen sie sich ereignen/ereignet haben, zu erarbeiten. Durch den Einbezug realer Örtlichkeiten im Ruhrgebiet erhalten die Studierenden die Gelegenheit sich außerdem in einer kritischen Reflektion mit den vermittelten Inhalten auseinanderzusetzen und das kulturelle/historische Erbe des Ruhrgebiets zu erforschen.
28.05.2025, 13 – 14 Uhr
PROJEKT: #myfirstresearchpaper
Prof. Dr. Christian Bartelheimer (Universität Paderborn) und Prof. Dr. Dennis Kundisch (Universität Göttingen) stellen das Projekt „#myfirstresearchpaper“ sowie die im Projekt entstandenen Lehr-/Lernmaterialien vor.
Über das Projekt:
Das Projekt #myfirstresearchpaper hat zum Ziel, ein Modulangebot zu entwickeln, welches Studierende dazu befähigt, hervorragende (Abschluss-)Arbeiten in erste wissenschaftliche Publikationen weiterzuentwickeln. Das Projekt soll einen Beitrag dazu leisten, die Anzahl wissenschaftlicher Publikationen, die aus studentischen Arbeiten hervorgehen, substanziell zu erhöhen. Hierfür sollen die Studierenden und auch der akademische Mittelbau (insb. Doktorand*innen) systematisch für diese Möglichkeit sensibilisiert, adäquat fachlich qualifiziert und strukturiert begleitet werden. Sofern möglich, werden im Projekt erarbeitete Inhalte als Open Educational Resources (OERs) erstellt und über ORCA.nrw veröffentlicht.
25.06.2025, 13 – 14 Uhr
PROJEKT: ULAT – Unlearning Anti-Feminsm on TikTok
Domain Details Page Dr.in Franzsika Bellinger (Universität zu Köln) stellt das Projekt „ULAT – Unlearning Anti-Feminism on TikTok “ sowie die im Projekt entstandenen Lehr-/Lernmaterialien vor.
Über das Projekt:
Das Projekt „ULAT“ entwickelt offene Bildungsmaterialien und empirisch fundierte Handlungsempfehlungen für die politische Medienbildung. In der Kooperation von Wissenschaft und Praxis wird Transferwissen zur drängenden gesellschaftlichen Frage erarbeitet, wie Jugendliche und junge Erwachsene im Umgang mit antifeministischen Diskursen aus dem rechten Spektrum auf Social Media gestärkt werden können.
Die entstandenen Materialien können sowohl in formalen Kontexten wie Schulen oder Hochschulen als auch in non-formalen Kontexten wie Vereinen oder Initiativen zur Förderung eines kritischen Bewusstseins und souveräner Handlungsstrategien im Umgang mit antifeministischen Inhalten und Diskursen auf Social Media genutzt werden.
16.07.2025, 13 – 14 Uhr
PROJEKTE: „OERSync-AI“ und „Chatbot für Videos“
Gunnar Sandkühler und PD Dr. Markus Deimann (Geschäftsstelle ORCA.nrw) stellen die Projekte „OERSync-AI“ und „ORCA.nrw-Chatbot für Videos“ vor. Ein besonderer Fokus liegt dabei auf der Anwendung der entstandenen Tools und ganz konkreten Einsatzszenarien.
Über die Projekte:
OERSync-AI – Materialien finden, ohne ganze Kurse zu durchsuchen
Sie interessieren sich für einen Kurs, wissen aber nicht, welche Lehr-/Lernmaterialien er wirklich enthält?
Durch die Ergebnisse in diesem Projekt will ORCA.nrw diese Suche vereinfachen. Künftig sollen Sie nicht mehr selbst die komplette .mbz-Datei eines Kurses herunterladen, öffnen und durchsuchen müssen, sondern Sie erhalten den thematischen Aufbau und Musterlösungen in einer Vorab-Ansicht. Dafür wird im Projekt OERSync-AI eine plattformunabhängige Open-Source-Middleware entwickelt, die Metadaten aus Moodle-Kurs-Backup-Dateien automatisiert ausliest, semantisch analysiert und didaktisch neu strukturiert.
Mithilfe eines Large Language Models (LLM) werden die extrahierten Inhalte auf inhaltlicher Ebene so aufbereitet, dass daraus lernzielorientierte Materialempfehlungen und adaptive Lernpfade generiert werden können.
ORCA.nrw-Chatbot für Videos – Verarbeitung von OER-Videos mit Großen Sprachmodellen für die Hochschullehre
Sie suchen etwas Bestimmtes, wollen aber nicht sechs Stunden Videomaterial durchsuchen?
Genau dafür entwickeln wir im Projekt „Verarbeitung von OER-Videos mit Großen Sprachmodellen für die Hochschullehre“ bei ORCA.nrw zusammen mit unseren Projektpartnern einen Chatbot, der über 1.500 Videos aus ORCA.nrw-Projekten durchsuchbar macht. Sie geben einfach Ihre Frage in den Chatbot ein, als Antwort erhalten Sie eine Auflistung, in welchen Videos zu welchem Zeitstempel Sie fündig werden.

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