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NRW:Stage – Ein Tag voller Highlights

Endlich ist es soweit: Das offizielle Programm für das University:Future Festival (22. bis 24. Juni) steht fest! Damit ist auch klar, welche spannenden Programmpunkte am 22. Juni Teil der von ORCA.nrw gemeinsam mit zahlreichen Partnerinstitutionen organisierten NRW:Stage im Unperfekthaus in Essen sein werden. Besucherinnen und Besucher dürfen sich auf einen abwechslungsreichen Tag voller Inspiration, Austausch und Networking freuen. Übrigens: Tickets sind weiterhin kostenlos erhältlich!

Der Tag startet um 9:30 Uhr mit einer offiziellen Begrüßung durch ORCA.nrw-Geschäftsführer PD Dr. Markus Deimann. „Wir freuen uns sehr, so hochkarätige Speakerinnen und Speaker mit spannenden Themen aus unterschiedlichen Bereichen für unsere Bühne gewonnen zu haben. Besucherinnen und Besucher erwartet ein vielfältiges Programm in Essen“, so Deimann.

Doch nicht nur auf der Bühne ist einiges geboten: Zahlreiche Workshops laden dazu ein, neue Impulse zu gewinnen und sich aktiv einzubringen. Die Landesinitiative für Forschungsdatenmanagement – fdm.nrw ist mit einem eigenen Stand vertreten. Außerdem macht das Projekt KlimaOER mit seinem Klimakoffer den Klimawandel experimentell erlebbar.

Ein besonderes Highlight am Vormittag ist das Community-Treffen des Kompetenzzentrums Digitale Barrierefreiheit.nrw, das in das Rahmenprogramm der U:FF NRW:Stage eingebettet ist. Am Nachmittag öffnet die Teaching Clinic ihre Türen: Ab 14:15 Uhr können Sie Ihre Fragen rund um die Lehre direkt an die Expertinnen und Experten von KI:edu.nrw, Moodle.nrw, ILIAS.nrw, dem Netzwerk hdw NRW, dem Netzwerk Hochschuldidaktik NRW, dem Kompetenzzentrum Digitale Barrierefreiheit.nrw, dem Universitätsverbund digiLL und der Rechtsinformationsstelle ORCA.nrw richten. Die Möglichkeit zur Vorab-Buchung der Beratungsslots besteht zwei Wochen vor der Veranstaltung über die Veranstaltungsplattform.

Abgerundet wird der Tag durch zahlreiche Gelegenheiten zum Austausch und zur Vernetzung – etwa im Wintergarten, unserem Community Space mit Dachterrasse.

Kostenlose Tickets für die NRW:Stage am 22.06.2026 können hier erworben werden.

Das offizielle Bühnenprogramm:

9:30 Uhr bis 10:00 Uhr Eröffnung der NRW:Stage Essen

PD Dr. Markus Deimann eröffnet die NRW:Stage. Gemeinsam mit allen organisierenden Partnerinnen und Partnern – Moodle.nrw, ILIAS.nrw, dem Kompetenzzentrum Digitale Barrierefreiheit.nrw, hdw NRW, dem Netzwerk Hochschuldidaktik NRW, KI.edu.nrw und dem Universitätsverbund digiLL – begrüßt er die Gäste in Essen und an den Bildschirmen. Teil der Eröffnung ist ein gemeinsames Warm-up mit Silke Kirberg von der Hochschule Niederrhein.

10:05 Uhr bis 10:35 Uhr STACK.nrw: Digitale Prüfungen mit automatisiert bewerteten Aufgaben – von der Infrastruktur zur Praxis (Input 30 Min)

Digitale Prüfungen mit automatisiert bewerteten Aufgaben gewinnen in der Hochschullehre zunehmend an Bedeutung. Das Projekt STACK.nrw adressiert die zentrale Herausforderung, wie solche Prüfungsformate qualitätsgesichert, skalierbar und nachhaltig umgesetzt werden können. Der Beitrag gibt zunächst einen Überblick über Ziele, Struktur und Ansatz des Projekts und zeigt, wie Lehrende bei der Erstellung, Nutzung und Weiterentwicklung von Aufgaben unterstützt werden. Am Beispiel der Datenbank ATLAS wird anschließend konkret erläutert, wie Aufgaben kollaborativ entwickelt, gepflegt und in digitalen Prüfungen sowie im E-Assessment eingesetzt werden können. Teilnehmende erhalten Einblicke in organisatorische, technische und didaktische Aspekte sowie Anregungen für die eigene Praxis.

10:50 Uhr bis 11:20 Uhr Fall des Monats live: Rechtliche Rahmenbedingungen für die Erstellung von Lehrmaterialien

Der Vortrag gibt anhand eines Urteils des OLG Nürnberg Einblicke in die urheberrechtlichen Fragestellungen, die bei der Erstellung und Nutzung fremder Materialien im Rahmen der Lehre eine Rolle spielen. Im Zentrum steht die Frage, wann und in welchem Umfang fremde Werke für Lehrzwecke genutzt werden dürfen. Dabei wird eingeordnet, welche rechtlichen Möglichkeiten bestehen und welche Grenzen zu beachten sind. Im Anschluss stehen die Vortragenden für Fragen zur Verfügung.

11:25 Uhr bis 11:55 Uhr Mehr als Leuchttürme

Lehr- und Lernraumprojekte an Hochschulen bewegen sich häufig in einem Spannungsfeld: Einzelne ‚innovative‘ Modellräume entstehen unter schwierigen ökonomischen Rahmenbedingungen. Leuchtturmprojekte befinden sich nicht selten in einem Umfeld, das in der Breite von didaktisch oder technisch veralteter Infrastruktur geprägt ist. Die ‚Skalierung‘ von Modellräumen bleibt ein ungelöstes Problem. Unser Beitrag setzt bei dieser Spannung an: Er zeigt am Beispiel des „Raumlabors Philologie“, wie die Ruhr-Universität Bochum (RUB) aus experimentellen Raumsettings heraus ein zukunftsorientiertes Raumportfolio entwickelt. Die RUB durchläuft gerade eine umfassende Phase der Campussanierung, die sie mit dem Projekt „Flächen der Zukunft“ auch didaktisch-konzeptionell begleitet. In unserem Input werden wir – mit Transferpotential für andere Hochschulen – datengestützt zeigen, vor welchen Herausforderungen die Lehr-Lernraumentwicklung an der RUB steht und wie die konkreten Nutzungserfahrungen des Raumlabors in die strategische Campusentwicklung eingehen.

12:10 Uhr bis 12:40 Uhr Vom Artefakt zum System

Hochschullehre steht unter dem Anspruch kontinuierlicher Weiterentwicklung und Qualitätssicherung. Gleichzeitig geraten klassische produktionsorientierte Formate vor dem Hintergrund generativer KI unter Druck: Produkte lassen sich zunehmend ohne tiefes fachliches Verständnis erzeugen, Lernprozesse werden schwerer sichtbar. In Game Jams unseres Arbeitskreises ProLudens zeigt sich ein anderer Zugang: Wenn Lernende Inhalte spielerisch umsetzen und eigene Spielkonzepte entwickeln, setzen sie sich intensiv mit dem Lerngegenstand auseinander. Didaktisch kohärente Spiele erfordern Transferleistungen, bei denen Lerninhalte in regelbasierte Systeme, Mechaniken und Wirkungslogiken übersetzt werden. Der Fokus verschiebt sich vom Produzieren einzelner Artefakte hin zum Modellieren von Systemen.

12:45 Uhr bis 13:15 Uhr Accessible Materials

Digitale Lehr- und Lernmaterialien sind häufig nicht barrierefrei – mit erheblichen Folgen für Teilhabe und Chancengleichheit. Der Workshop beleuchtet typische Barrieren und strukturelle Herausforderungen in der Gestaltung und Auswahl von Materialien in Schule und Hochschule. Die Teilnehmenden reflektieren ihre eigene Materialpraxis, entwickeln ein Problembewusstsein für inklusive digitale Didaktik und lernen zentrale Prinzipien, Tools und Standards kennen. Kurze Praxisimpulse dienen der Illustration und Diskussion. Ziel ist es, Lehrende und (zukünftige) Lehrkräfte für digitale Barrierefreiheit zu sensibilisieren und sie als Multiplikator:innen für inklusive Bildung zu stärken.

14:15 Uhr bis 15:20 Uhr Paneldiskussion Hochschullehre digital gestalten: Einblicke in erfolgreiche Ansätze aus NRW

Die Podiumsdiskussion bringt Expert*innen aus allen relevanten Bereichen der digitalen Hochschullehre in Nordrhein-Westfalen zusammen. Im Mittelpunkt steht die Zusammenarbeit in NRW. Innovative Learning – was bedeutet das konkret für die jeweiligen Organisationen und was können sie gemeinsam erreichen, was alleine nicht möglich wäre?

15:35 Uhr bis 16:05 Uhr Wissenstransfer immersiv gestalten: Von der didaktischen Idee zur strategischen Implementierung

Immersive Technologien (XR) bieten enorme Potenziale für den Wissenstransfer, vor allem dann, wenn sie didaktisch-strukturell eingebettet sind. Am Beispiel des XR-Labs der TH Köln zeigt dieser Beitrag den Aufbau einer XR- Infrastruktur auf, die weit über die Hardware-Bereitstellung hinausgeht. Im Fokus steht der systematische Übergang von punktuellen Anwendungen hin zu einer strategischen Verankerung in der wissenschaftlichen Weiterbildung. Vorgestellt wird ein praxisorientiertes Phasenmodell, das von der Bedarfsanalyse über die didaktische Konzeption bis zur Implementierung reicht. Dabei werden Lehrende sensibilisiert, Curricula angepasst und Programme verstetigt. Der Beitrag verdeutlicht, wie durch Co-Creation zwischen Fachdisziplinen und Mediendidaktik Synergien entstehen. Ziel ist es aufzuzeigen, wie Struktur, Didaktik und Technologie zusammenwirken, um immersive Weiterbildung nachhaltig umzusetzen.

16:10 Uhr bis 16:40 Uhr Zocken, Streamen, Reflektieren

Unsere Welt ist stark von digitalen Medien, Streaming-Plattformen und Games geprägt. Hochschulbildung, die Studierende erreichen will, muss deren Lebensrealität aufgreifen und Lernformate entwickeln, die Relevanz, Interaktion und Reflexion verbinden. Der Beitrag zeigt auf, wie innovative Lehrformate die Hochschulbildung bereichern und nachhaltige Lernprozesse fördern können. Im Fokus steht die Integration mediendidaktischer Ansätze, die Studierende anregen, globale Herausforderungen zu reflektieren sowie individuelle Lösungsansätze zu entwickeln. Vorgestellt werden evaluierte Praxisbeispiele, darunter die Kursreihen „Zocken gegen die Klimakrise“, „Planetary Health Challenge“ und „Herr der Ringe und Co. – Was wir aus Fantasyfilmen lernen können“. Der Beitrag möchte Lehrende ermutigen, eigene Lernformate zu konzipieren und zu erproben, die Studierenden ermöglichen, mit Spaß zu lernen.

16:45 Uhr bis 17:15 Uhr Wir schaffen das zusammen: dezentrale souveräne KI-Infrastruktur

‘Souveränität’, insbesondere im digitalen Raum, wird zunehmend von einer Floskel zu einem ernstzunehmenden Thema – nicht zuletzt durch die aktuelle Weltlage. Somit stellt sich für Hochschulen die Frage nach Möglichkeiten der Bereitstellung von souveräner KI-Infrastruktur mit hoher Relevanz. Deutschlandweit haben sich erste Ansätze der Bereitstellung an einzelnen Hochschulen und an zentralen Einrichtungen geformt und erfolgreich etabliert. Im Raum stehen dabei jedoch stets die Fragen der Skalierbarkeit, Resilienz und Kosten. Daher stellen wir unseren Ansatz einer dezentralen souveränen und skalierbaren KI-Infrastruktur aus NRW vor, der „bottom-up“ schnelles iteratives Prototyping und Erkenntnisgewinne ermöglicht.

17:15 Uhr bis 17:30 Uhr Closing: Recap und Verabschiedung

Zum Abschluss der NRW:Stage blickt PD. Dr. Markus Deimann zurück auf einen ereignisreichen Festivaltag und lässt die Highlights auf und abseits der Bühne Revue passieren.

Global Accessibility Awareness Day 2026: NRW-Kompetenzzentren bieten umfangreiches Programm

Der Global Accessibility Awareness Day (GAAD) macht jedes Jahr am dritten Donnerstag im Mai auf digitale Barrierefreiheit aufmerksam. Weltweit finden dann Workshops und Aktionen statt, die digitale Barrierefreiheit sichtbar machen und praktische Schritte zu ihrer Umsetzung vermitteln. 2026 ist der GAAD am 21. Mai, und die Kompetenzzentren digitale Barrierefreiheit.nrwILIAS.nrw und Moodle.NRW haben rund um diesen Tag ein attraktives Programm zusammengestellt.

Logo des Gaad

In der Woche um den 21. Mai 2026 finden viele Kurzworkshops, Vorträge und Austauschformate statt, die für alle Hochschulangehörigen interessant sind. Die Angebote richten sich an Lehrende, Studierende und Mitarbeitende zentraler Einrichtungen, sind offen für alle, kostenlos und decken die große Bandbreite digitaler Barrierefreiheit in Studium und Lehre ab. Von der barrierefreien Gestaltung verschiedener Dokumentenformen, über die Sensibilisierung durch Serious Games, die Gestaltung von Kursen in den beiden Lern-Management-Systemen ILIAS und Moodle, der barrierefreien Prüfung bis hin zu assistiven Technologien, barrierefreier Hochschulkommunikation und die Arbeit der Überwachungsstelle NRW.

Das komplette Programm finden Sie hier.

Markus Deimann und Daniel Diekmann bei „OER im Blick“

ORCA.nrw-Geschäftsführer PD Dr. Markus Deimann und OER-Referent Daniel Diekmann waren in dieser Woche bei der jährlichen Statuskonferenz „OER im Blick“ in Köln. Im Mittelpunkt der Veranstaltung rund um die OER-Strategie stand der Austausch zu aktuellen Themen und die Vernetzung mit Förderprojekten. Die Konferenz ist eine Initiative vom Bundesministerium für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend.

Zusammen mit Johannes Koch von twillo – Portal für Open Educational Resources (OER) in der Hochschullehre haben die beiden ein Meet-up zum Thema OER-Sprints als kollaboratives Arbeitsformat moderiert. Beim Live-Event des Ideenwettbewerbs OE_Space war ORCA.nrw gleich mit zwei Pitches vertreten. Aus insgesamt 84 Einreichungen waren 30 Ideen zum Pitch zugelassen worden.

Keynote von Markus Deimann beim Open Education Day in Bern

Große Ehre für PD Dr. Markus Deimann: Der Geschäftsführer von ORCA.nrw hat beim renommierten Open Education Day an der Pädagogischen Hochschule in Bern in der Schweiz die Keynote des Tages gehalten. Das Thema: „Open Education als Zukunftsgestaltung: Imaginaries, Bildung und die Praxis der Offenheit“.

„Ich habe versucht zu zeigen, dass OER und offene Bildungspraktiken nicht einfach ein Content-Delivery-Modell sind – das wäre das Missverständnis, das gerade viele KI-Debatten prägt. Es geht um eine demokratische Praxis. Und die ist heute wichtiger denn je, weil kommerzielle KI gerade sehr schnell definiert, was Lernen und Offenheit bedeuten“, sagt Deimann.

Die Konferenz in Bern wurde von CH Open, dem Verein zur Förderung von Open Source Software und offenen Standards in der Schweiz ausgerichtet.

University:Future Festival 2026 – NRW:Stage am 22. Juni im Unperfekthaus in Essen

Am 22. Juni ist es wieder soweit: Dann richtet ORCA.nrw zum insgesamt dritten Mal eine Bühne beim renommierten University:Future Festival aus, und jetzt steht auch die Location fest. Das Unperfekthaus in Essen wird Schauplatz einer ganz besonderen Veranstaltung. Die sogenannte NRW:Stage richtet ORCA.nrw nämlich zusammen mit zahlreichen Partner-Institutionen aus.

Im Herzen der Ruhrgebietsstadt Essen – direkt am bekannten Limbecker Platz – befindet sich mit dem Unperfekthaus eine wirklich einzigartige Location. Neben dem Hauptraum mit Bühne versprühen im Unperfekthaus vor allem der Wintergarten sowie die einladende Dachterrasse schon beim Betreten Festival-Flair. Und auch die Anbindung könnte besser kaum sein, liegt die Location doch fußläufig vom Essener Hauptbahnhof.

Auf der NRW:Stage wird das Thema Innovative Learning im Mittelpunkt stehen. Dabei wird es um aktuelle Ansätze und Entwicklungen rund um digitale Lehre, Barrierefreiheit und die Lehr- und Lernmethoden der Zukunft gehen. Um die gesamte Breite der NRW-Angebote zu präsentieren, werden neben ORCA.nrw und der Rechtsinformationsstelle ORCA.nrw mit den Hochschuldidaktiknetzwerken hdw nrw und Hochschuldidaktik NRW, den LMS-Kompetenzzentren Moodle.nrw und ILIAS.nrw, KI:edu.nrw, dem Kompetenzzentrum Digitale Barrierefreiheit.nrw sowie dem Universitätsverbund digiLL namhafte Mitveranstalter dabei sein.

Kostenlose Tickets für die NRW:Stage am 22.06.2026 können hier erworben werden.

Studieninformationstage: ORCA.nrw-Angebote kommen gut an

An zwei Hochschulen gleichzeitig hat ORCA.nrw auf die Angebote im Bereich Starker Start ins Studium aufmerksam gemacht. Während das beliebte blau-weiß-rote Glücksrad zahlreiche Studieninteressierte auf dem Campus der Hochschule Bonn-Rhein-Sieg (H-BRS) in Sankt Augustin anlockte, wurden auf dem Gelsenkirchener Campus der Westfälischen Hochschule fleißig Stempel am ORCA.nrw-Stand gesammelt. Die ORCA.nrw-Angebote kamen dabei in beiden Städten gut an.

Als Landesportal für Studium und Lehre ist es ORCA.nrw ein besonderes Anliegen, Studienanfängerinnen und -anfänger sowie Studieninteressierte beim Übergang von der Schule zur Hochschule bestmöglich zu unterstützen. Dafür bietet ORCA.nrw seit Jahren erprobte Online-Tests und Selbstlernkurse in den Bereichen Mathematik, Sprach- und Textverständnis, Physik sowie Chemie an. Und das Beste dabei: Alle Angebote sind kostenlos.

Um die Inhalte auch in diesem Jahr bestmöglich vorzustellen, ist das Landesportal regelmäßig auf Informationsveranstaltungen an den Hochschulen in NRW vertreten. So auch beim Hochschulinformationstag der H-BRS. Interessierte konnten hier am Glücksrad drehen, sich über ein kleines ORCA.nrw-Präsent freuen und im Anschluss von Saskia Helbeck-Prepens und Daniel Diekmann (im Bild oben) aus der Geschäftsstelle des Landesportals zu den Angeboten beraten lassen. Besonders im Fokus dabei: die Online-Tests und -Kurse im Bereich Mathematik. Mit dem WINT-Check sowie den Selbstlernkursen studiVEMINT und OMB+ bietet ORCA.nrw hier reichlich kostenlose Unterstützung an.

Parallel fand knapp 80 Kilometer entfernt in Gelsenkirchen ebenfalls ein Hochschulinformationstag mit ORCA.nrw-Beteiligung statt. Die Besonderheit hier: Studierende und Studieninteressierte konnten an verschiedenen Ständen Stempel sammeln, um am Ende des Tages ein Präsent in den Händen zu halten. Auch der ORCA.nrw-Stempel war begehrt. Fast 70 Stempel wurden von Sarah Görlich und Gunnar Sandkühler (im linken Bild) verteilt, nachdem die Interessierten einige Beispielaufgaben aus dem WINT-Check und dem Online-Test Sprach- und Textverständnis gelöst hatten. Dass es sich bei ORCA.nrw ausnahmslos um qualitätsgeprüfte, aber trotzdem kostenlose Angebote handelt, wurde von vielen Teilnehmerinnen und Teilnehmern positiv hervorgehoben.

Lehre verbindet NRW: Sechs neue Termine bis Mitte Juli

ORCA.nrw setzt auch in 2026 seine digitale Veranstaltungsreihe „Lehre verbindet NRW – Ein digitales Vernetzungsangebot des Landesportals ORCA.nrw“ fort, zu der wir Sie an dieser Stelle herzlich einladen.

In regelmäßigen einstündigen Terminen lädt unser OER-Referent Daniel Diekmann für Sie verschiedene Gäste ein, die von ihren Projekten, Erfahrungen in der Offenen Lehrpraxis und Schnittstellen zu ORCA.nrw berichten und sich hierzu gerne mit anderen Lehrenden austauschen. Auch im ersten Halbjahr 2026 erwarten Sie verschiedene Referentinnen und Referenten, die Einblicke in spannende Projekte und tagesaktuelle Entwicklungen im Kontext digital gestützter Lehre geben.

Die Veranstaltungen finden mehrmals im Kalenderjahr jeweils donnerstags zwischen 13 und 14 Uhr online via Zoom statt und sind für Sie nach erfolgter Anmeldung kostenlos zugänglich.


Sie möchten in den Veranstaltungsverteiler aufgenommen werden, um jederzeit über die neuen Termine informiert zu werden? Dann schreiben Sie gerne eine Mail an info@orca.nrw.

Die nächsten Termine und Anmeldemöglichkeiten finden Sie in anbei und auch nochmal auf unserer Veranstaltungsseite.

Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme!

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+++ UPDATE +++
Leider muss die Veranstaltung mit Ellen Arimond am 29.01. verschoben werden. Über einen möglichen Ersatztermin informieren wir euch in Kürze.

PROJEKT: „KlimaOER“ – Entwicklung, Ausweitung und Stärkung der OER-Community in der Meteorologie auf möglichst vielfältige das Klimasystem betreffende Fachgebiete zur Schaffung einer barrierefreien und niveauangepassten KlimaOER-Landschaft

Ellen Arimond (Universität Bonn) gibt Einblicke in das Mentoring-Programm des Projekts und die damit verbundenen Mitwirkungsmöglichkeiten für Interessierte. Auch wird ein Ausblick auf die Freien Bildungsmaterialien (OER) gegeben, die im Projekt erstellt werden.

Über das Projekt:
KlimaOER ist ein gemeinsames Projekt der Universitäten Bonn, Hamburg, Karlsruhe und Köln. Das Verbundvorhaben verfolgt das Gesamtziel, das Bewusstsein für die Ursachen und Auswirkungen des Klimawandels bei Studierenden, Lehrenden und der interessierten Öffentlichkeit auf einer inhaltlich-sachlichen Ebene zu erhöhen.

Im Rahmen dessen werden von KlimaOER zwei Ziele verfolgt:

Eines dieser Ziele ist die Förderung, Stärkung und Verbreitung der OER-Community. Dazu soll KlimaOER eine zentrale Anlaufstelle für das OER-Netzwerk werden. Expert*innen, die bereits OER-Materialien erstellt haben, sollen in ein Mentoring-Programm aufgenommen werden, um ihr Wissen an OER-Interessierte weiterzugeben, wodurch OER einfacher verbreitet und mehr Content einfacher erstellt werden kann. Damit die Bildungsmaterialien auch für alle zugänglich sind, braucht es Leitfäden, z.B. zu Inklusion für die erstellenden Personen. Diese werden im Laufe des Projektes angefertigt.

Ein weiteres Ziel des Projektes ist es, meteorologische Inhalte für Quereinsteiger*innen in die Masterstudiengänge Meteorologie zu erstellen, um den Einstieg zu erleichtern. Außerdem möchten wir unserem Bildungsauftrag gegenüber der breiten Öffentlichkeit nachkommen und Bildungsmaterialien mit Wetter- und Klima-Themen in verschiedenen Niveaus mit einer inhaltlichen und sachlichen Expertise unserer meteorologischen Gemeinschaft zur Verfügung stellen. Schulbesuche mit Vorträgen, Workshops und Versuchen sollen dabei OER- und KlimaOER-Inhalte verbreiten.

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Die Entwicklung digitaler mathematischer Escape Games als Förderung und Vernetzung von fachlichen, fachdidaktischen und technologischen Wissensfacetten

Dr.in Raja Herold-Blasius und Vera Kleinschmidt (TU Dortmund) stellen das im Rahmen des Projekts MExit (Mathematische Exit-Games zur integrierten Förderung von Digitalitätskompetenz (DPACK) sowie fachlichem und fachdidaktischem Wissen) erstellte Seminarkonzept vor und geben Einblicke in die Ergebnisse einer qualitativen Begleitstudie.

Über das Projekt:
In den vergangenen Jahren gewinnen digitale Lernumgebungen an Schulen und Hochschulen zunehmend an Bedeutung. Darunter zählen auch Escape Games, bei denen es sich um ein spielbasiertes Lernsetting handelt.

Im Rahmen des Projekts MExit (gefördert von der StIL) wurde ein innovatives Seminarkonzept mit integrierten Selbstlernmodulen und einem beratenden Designerteam entwickelt. Im Sinne des ‚Game-Development-Based Learning‘ erstellen Gruppen von Lehramtsstudierenden eigene digitale mathematische Escape Games für die Primarstufe. Dadurch setzen sich die Studierenden aktiv mit fachlichen, fachdidaktischen und technologischen Aspekten der Spielentwicklung auseinander und aktivieren verschiedene Wissensfacetten.

Alle seminarrelevanten Materialien werden als OER zur Verfügung gestellt.

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PROJEKT: GamBLe EduCache – Game Based Learning mit EduCaching 

Dr. Lars Wojarski (TU Dortmund) stellt das Projekt „GamBle EduCache“ sowie die im Projekt entstandenen Lehr-/Lernmaterialien vor.

Über das Projekt:
GamBLe EduCache ist ein hochschulübergreifendes Lehrprojekt, in dem von Studierenden für Studierende ein Lernspiel mit Lehrinhalten der Lehrveranstaltungen entwickelt wird, das auf dem spielerischen Prinzip des Geocaching (Schnitzeljagd) basiert.

GamBLe EduCache ist ein interdisziplinäres Projekt mehrerer Studiengänge und Fachbereiche, welches Teamwork und eine gegenseitige Bereicherung von Studierenden untereinander im Fokus sieht: In Kleingruppen erstellen die Studierenden Lerninhalte zu ausgewählten Orten der Industriekultur im Ruhrgebiet, welche daraufhin anderen Studierenden als Lernspiel zur Verfügung gestellt werden. Dies bietet einen konkreten Anlass für Studierende, sich eigenständig mit fachlichen und exkursionsdidaktischen Aspekten auseinanderzusetzen und selbstgesteuert und entdeckend-forschend zu lernen.

Ziel der konzipierten Lernspiele (Caches) ist es, sich eigenständig Wissen zu technischen Systemen, historischen Ereignissen und vollzogenem Strukturwandel direkt an den Orten, an denen sie sich ereignen/ereignet haben, zu erarbeiten. Durch den Einbezug realer Örtlichkeiten im Ruhrgebiet erhalten die Studierenden die Gelegenheit sich außerdem in einer kritischen Reflektion mit den vermittelten Inhalten auseinanderzusetzen und das kulturelle/historische Erbe des Ruhrgebiets zu erforschen.

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PROJEKT: #myfirstresearchpaper

Prof. Dr. Christian Bartelheimer (Universität Paderborn) und Prof. Dr. Dennis Kundisch (Universität Göttingen) stellen das Projekt „#myfirstresearchpaper“ sowie die im Projekt entstandenen Lehr-/Lernmaterialien vor.

Über das Projekt:
Das Projekt #myfirstresearchpaper hat zum Ziel, ein Modulangebot zu entwickeln, welches Studierende dazu befähigt, hervorragende (Abschluss-)Arbeiten in erste wissenschaftliche Publikationen weiterzuentwickeln. Das Projekt soll einen Beitrag dazu leisten, die Anzahl wissenschaftlicher Publikationen, die aus studentischen Arbeiten hervorgehen, substanziell zu erhöhen. Hierfür sollen die Studierenden und auch der akademische Mittelbau (insb. Doktorand*innen) systematisch für diese Möglichkeit sensibilisiert, adäquat fachlich qualifiziert und strukturiert begleitet werden. Sofern möglich, werden im Projekt erarbeitete Inhalte als Open Educational Resources (OERs) erstellt und über ORCA.nrw veröffentlicht.

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PROJEKT: ULAT – Unlearning Anti-Feminsm on TikTok

Domain Details Page Dr.in Franzsika Bellinger (Universität zu Köln) stellt das Projekt „ULAT – Unlearning Anti-Feminism on TikTok “ sowie die im Projekt entstandenen Lehr-/Lernmaterialien vor.

Über das Projekt:
Das Projekt „ULAT“ entwickelt offene Bildungsmaterialien und empirisch fundierte Handlungsempfehlungen für die politische Medienbildung. In der Kooperation von Wissenschaft und Praxis wird Transferwissen zur drängenden gesellschaftlichen Frage erarbeitet, wie Jugendliche und junge Erwachsene im Umgang mit antifeministischen Diskursen aus dem rechten Spektrum auf Social Media gestärkt werden können.

Die entstandenen Materialien können sowohl in formalen Kontexten wie Schulen oder Hochschulen als auch in non-formalen Kontexten wie Vereinen oder Initiativen zur Förderung eines kritischen Bewusstseins und souveräner Handlungsstrategien im Umgang mit antifeministischen Inhalten und Diskursen auf Social Media genutzt werden.

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PROJEKTE: „OERSync-AI“ und „Chatbot für Videos“

Gunnar Sandkühler und PD Dr. Markus Deimann (Geschäftsstelle ORCA.nrw) stellen die Projekte „OERSync-AI“ und „ORCA.nrw-Chatbot für Videos“ vor. Ein besonderer Fokus liegt dabei auf der Anwendung der entstandenen Tools und ganz konkreten Einsatzszenarien.

Über die Projekte:
OERSync-AI – Materialien finden, ohne ganze Kurse zu durchsuchen

Sie interessieren sich für einen Kurs, wissen aber nicht, welche Lehr-/Lern­materialien er wirklich enthält?
Durch die Ergebnisse in diesem Projekt will ORCA.nrw diese Suche vereinfachen. Künftig sollen Sie nicht mehr selbst die komplette .mbz-Datei eines Kurses herunterladen, öffnen und durchsuchen müssen, sondern Sie erhalten den thematischen Aufbau und Musterlösungen in einer Vorab-Ansicht. Dafür wird im Projekt OERSync-AI eine plattformunabhängige Open-Source-Middleware entwickelt, die Metadaten aus Moodle-Kurs-Backup-Dateien automatisiert ausliest, semantisch analysiert und didaktisch neu strukturiert.

Mithilfe eines Large Language Models (LLM) werden die extrahierten Inhalte auf inhaltlicher Ebene so aufbereitet, dass daraus lernzielorientierte Materialempfehlungen und adaptive Lernpfade generiert werden können.

ORCA.nrw-Chatbot für Videos – Verarbeitung von OER-Videos mit Großen Sprachmodellen für die Hochschullehre

Sie suchen etwas Bestimmtes, wollen aber nicht sechs Stunden Videomaterial durchsuchen?
Genau dafür entwickeln wir im Projekt „Verarbeitung von OER-Videos mit Großen Sprachmodellen für die Hochschullehre“ bei ORCA.nrw zusammen mit unseren Projektpartnern einen Chatbot, der über 1.500 Videos aus ORCA.nrw-Projekten durchsuchbar macht. Sie geben einfach Ihre Frage in den Chatbot ein, als Antwort erhalten Sie eine Auflistung, in welchen Videos zu welchem Zeitstempel Sie fündig werden.

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KNOER-Synergiewerkstatt: Landeseinrichtungen zu Gast bei ORCA.nrw

Die diesjährige Synergiewerkstatt des Kooperationsnetzwerk OER-förderliche Infrastrukturen und Dienste (KNOER) fand in der Geschäftsstelle von ORCA.nrw in Bochum statt. An zwei Tagen standen unter anderem die Planung für die KNOER-Tagung 2026 sowie ein inhaltlicher Austausch über KI und Demokratiebildung auf dem Programm.

Markus Deimann, Geschäftsführer von ORCA.nrw und Vorsitzender von KNOER: „Wir freuen uns sehr, dass so viele unserer Kolleginnen und Kollegen aus den anderen Bundesländern den Weg zu uns nach NRW gefunden haben. Für uns ist es wichtig, sich mindestens einmal im Jahr persönlich zu treffen, um gemeinsame Themen übereinanderzulegen und als Landeseinrichtungen bestmöglich voneinander profitieren zu können. Das macht KNOER seit Jahren aus.“

KNOER ist ein Zusammenschluss mandatierter Landeseinrichtungen, die das digital gestützte Lehren und Lernen in ihren jeweiligen Landeshochschulen voranbringen, koordinieren und vernetzen. An der Synergiewerkstatt haben in diesem Jahr Vertreterinnen und Vertreter folgender Institutionen teilgenommen: Virtuellen Campus Rheinland-Pfalz, Twillo aus Niedersachsen, HessenHub, ZOERR aus Baden-Württemberg, Multimedia Kontor Hamburg, ORCA.nrw.

University:Future Festival 2026: ORCA.nrw richtet zusammen mit NRW-Partnern eine Bühne aus

ORCA.nrw ist 2026 wieder mit einer Bühne beim University:Future Festival (U:FF) dabei. Das Besondere: Erstmalig werden sich alle relevanten Serviceeinrichtungen für die Hochschullehre in NRW an einer Bühne versammeln. Die NRW:Stage soll am stattfinden, über den Veranstaltungsort informieren wir in Kürze.

Das U:FF ist das größte Event zur digitalen Zukunft der akademischen Bildung im deutschsprachigen Raum. Bereits 2023 und 2024 hat ORCA.nrw eine Partnerbühne beim U:FF ausgerichtet und sich für die dritte Teilnahme etwas Neues ausgedacht: Um die gesamte Breite der NRW-Angebote zu präsentieren, werden neben ORCA.nrw mit den Hochschuldidaktiknetzwerken hdw nrw und Hochschuldidaktik NRW, den LMS-Kompetenzzentren Moodle.nrw und ILIAS.nrw, KI:edu.nrw, dem Kompetenzzentrum Digitale Barrierefreiheit.nrw sowie dem Universitätsverbund digiLL namhafte Mitveranstalter dabei sein.

Gesamte Breite an NRW-Angeboten auf einer Bühne – das gab’s noch nie

Auf der NRW:Stage wird das Thema Innovative Learning im Mittelpunkt stehen. Dabei wird es um aktuelle Ansätze und Entwicklungen rund um digitale Lehre, Barrierefreiheit und die Lehr- und Lernmethoden der Zukunft gehen. Neben dem inhaltlichen Bühnenprogramm wird die NRW:Stage vielfältige Möglichkeiten zur Vernetzung und zum Austausch bieten. Außerdem werden alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer facettenreiche Einblicke in das Serviceportfolio der landeszentralen Einrichtungen in NRW erhalten.

Auch wenn der Veranstaltungsort noch nicht feststeht, können kostenlose Tickets für die NRW:Stage am 22.06.2026 schon jetzt erworben werden.

Call for Participation geöffnet

Das University:Future Festival findet vom bis unter dem Motto „Under Pressure“ statt. Für alle Bühnen (Partnerbühnen und digital) werden schon jetzt Talks, Workshops, Diskussionen, Mikrofortbildungen, Labs und weitere Formate gesucht. Der Call for Participation hierzu läuft bis zum 16. Februar 2026.

Zusätzlich können im Rahmen des „Calls for Arts & Experience” Konzepte für Stände, Installationen und künstlerische Formate zum Anfassen und Ausprobieren eingereicht werden.

Bilder: RUB, Marquard