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Lehre verbindet NRW: Sechs neue Termine, Beginn schon Ende Januar

ORCA.nrw setzt auch in 2026 seine digitale Veranstaltungsreihe „Lehre verbindet NRW – Ein digitales Vernetzungsangebot des Landesportals ORCA.nrw“ fort, zu der wir Sie an dieser Stelle herzlich einladen.

In regelmäßigen einstündigen Terminen lädt unser OER-Referent Daniel Diekmann für Sie verschiedene Gäste ein, die von ihren Projekten, Erfahrungen in der Offenen Lehrpraxis und Schnittstellen zu ORCA.nrw berichten und sich hierzu gerne mit anderen Lehrenden austauschen. Auch im ersten Halbjahr 2026 erwarten Sie verschiedene Referentinnen und Referenten, die Einblicke in spannende Projekte und tagesaktuelle Entwicklungen im Kontext digital gestützter Lehre geben.

Die Veranstaltungen finden mehrmals im Kalenderjahr jeweils donnerstags zwischen 13 und 14 Uhr online via Zoom statt und sind für Sie nach erfolgter Anmeldung kostenlos zugänglich.


Sie möchten in den Veranstaltungsverteiler aufgenommen werden, um jederzeit über die neuen Termine informiert zu werden? Dann schreiben Sie gerne eine Mail an info@orca.nrw.

Die nächsten Termine und Anmeldemöglichkeiten finden Sie in anbei und auch nochmal auf unserer Veranstaltungsseite.

Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme!

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PROJEKT: „KlimaOER“ – Entwicklung, Ausweitung und Stärkung der OER-Community in der Meteorologie auf möglichst vielfältige das Klimasystem betreffende Fachgebiete zur Schaffung einer barrierefreien und niveauangepassten KlimaOER-Landschaft

Ellen Arimond (Universität Bonn) gibt Einblicke in das Mentoring-Programm des Projekts und die damit verbundenen Mitwirkungsmöglichkeiten für Interessierte. Auch wird ein Ausblick auf die Freien Bildungsmaterialien (OER) gegeben, die im Projekt erstellt werden.

Über das Projekt:
KlimaOER ist ein gemeinsames Projekt der Universitäten Bonn, Hamburg, Karlsruhe und Köln. Das Verbundvorhaben verfolgt das Gesamtziel, das Bewusstsein für die Ursachen und Auswirkungen des Klimawandels bei Studierenden, Lehrenden und der interessierten Öffentlichkeit auf einer inhaltlich-sachlichen Ebene zu erhöhen.

Im Rahmen dessen werden von KlimaOER zwei Ziele verfolgt:

Eines dieser Ziele ist die Förderung, Stärkung und Verbreitung der OER-Community. Dazu soll KlimaOER eine zentrale Anlaufstelle für das OER-Netzwerk werden. Expert*innen, die bereits OER-Materialien erstellt haben, sollen in ein Mentoring-Programm aufgenommen werden, um ihr Wissen an OER-Interessierte weiterzugeben, wodurch OER einfacher verbreitet und mehr Content einfacher erstellt werden kann. Damit die Bildungsmaterialien auch für alle zugänglich sind, braucht es Leitfäden, z.B. zu Inklusion für die erstellenden Personen. Diese werden im Laufe des Projektes angefertigt.

Ein weiteres Ziel des Projektes ist es, meteorologische Inhalte für Quereinsteiger*innen in die Masterstudiengänge Meteorologie zu erstellen, um den Einstieg zu erleichtern. Außerdem möchten wir unserem Bildungsauftrag gegenüber der breiten Öffentlichkeit nachkommen und Bildungsmaterialien mit Wetter- und Klima-Themen in verschiedenen Niveaus mit einer inhaltlichen und sachlichen Expertise unserer meteorologischen Gemeinschaft zur Verfügung stellen. Schulbesuche mit Vorträgen, Workshops und Versuchen sollen dabei OER- und KlimaOER-Inhalte verbreiten.

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Die Entwicklung digitaler mathematischer Escape Games als Förderung und Vernetzung von fachlichen, fachdidaktischen und technologischen Wissensfacetten

Dr.in Raja Herold-Blasius und Vera Kleinschmidt (TU Dortmund) stellen das im Rahmen des Projekts MExit (Mathematische Exit-Games zur integrierten Förderung von Digitalitätskompetenz (DPACK) sowie fachlichem und fachdidaktischem Wissen) erstellte Seminarkonzept vor und geben Einblicke in die Ergebnisse einer qualitativen Begleitstudie.

Über das Projekt:
In den vergangenen Jahren gewinnen digitale Lernumgebungen an Schulen und Hochschulen zunehmend an Bedeutung. Darunter zählen auch Escape Games, bei denen es sich um ein spielbasiertes Lernsetting handelt.

Im Rahmen des Projekts MExit (gefördert von der StIL) wurde ein innovatives Seminarkonzept mit integrierten Selbstlernmodulen und einem beratenden Designerteam entwickelt. Im Sinne des ‚Game-Development-Based Learning‘ erstellen Gruppen von Lehramtsstudierenden eigene digitale mathematische Escape Games für die Primarstufe. Dadurch setzen sich die Studierenden aktiv mit fachlichen, fachdidaktischen und technologischen Aspekten der Spielentwicklung auseinander und aktivieren verschiedene Wissensfacetten.

Alle seminarrelevanten Materialien werden als OER zur Verfügung gestellt.

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PROJEKT: GamBLe EduCache – Game Based Learning mit EduCaching 

Dr. Lars Wojarski (TU Dortmund) stellt das Projekt „GamBle EduCache“ sowie die im Projekt entstandenen Lehr-/Lernmaterialien vor.

Über das Projekt:
GamBLe EduCache ist ein hochschulübergreifendes Lehrprojekt, in dem von Studierenden für Studierende ein Lernspiel mit Lehrinhalten der Lehrveranstaltungen entwickelt wird, das auf dem spielerischen Prinzip des Geocaching (Schnitzeljagd) basiert.

GamBLe EduCache ist ein interdisziplinäres Projekt mehrerer Studiengänge und Fachbereiche, welches Teamwork und eine gegenseitige Bereicherung von Studierenden untereinander im Fokus sieht: In Kleingruppen erstellen die Studierenden Lerninhalte zu ausgewählten Orten der Industriekultur im Ruhrgebiet, welche daraufhin anderen Studierenden als Lernspiel zur Verfügung gestellt werden. Dies bietet einen konkreten Anlass für Studierende, sich eigenständig mit fachlichen und exkursionsdidaktischen Aspekten auseinanderzusetzen und selbstgesteuert und entdeckend-forschend zu lernen.

Ziel der konzipierten Lernspiele (Caches) ist es, sich eigenständig Wissen zu technischen Systemen, historischen Ereignissen und vollzogenem Strukturwandel direkt an den Orten, an denen sie sich ereignen/ereignet haben, zu erarbeiten. Durch den Einbezug realer Örtlichkeiten im Ruhrgebiet erhalten die Studierenden die Gelegenheit sich außerdem in einer kritischen Reflektion mit den vermittelten Inhalten auseinanderzusetzen und das kulturelle/historische Erbe des Ruhrgebiets zu erforschen.

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PROJEKT: #myfirstresearchpaper

Prof. Dr. Christian Bartelheimer (Universität Paderborn) und Prof. Dr. Dennis Kundisch (Universität Göttingen) stellen das Projekt „#myfirstresearchpaper“ sowie die im Projekt entstandenen Lehr-/Lernmaterialien vor.

Über das Projekt:
Das Projekt #myfirstresearchpaper hat zum Ziel, ein Modulangebot zu entwickeln, welches Studierende dazu befähigt, hervorragende (Abschluss-)Arbeiten in erste wissenschaftliche Publikationen weiterzuentwickeln. Das Projekt soll einen Beitrag dazu leisten, die Anzahl wissenschaftlicher Publikationen, die aus studentischen Arbeiten hervorgehen, substanziell zu erhöhen. Hierfür sollen die Studierenden und auch der akademische Mittelbau (insb. Doktorand*innen) systematisch für diese Möglichkeit sensibilisiert, adäquat fachlich qualifiziert und strukturiert begleitet werden. Sofern möglich, werden im Projekt erarbeitete Inhalte als Open Educational Resources (OERs) erstellt und über ORCA.nrw veröffentlicht.

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PROJEKT: ULAT – Unlearning Anti-Feminsm on TikTok

Domain Details Page Dr.in Franzsika Bellinger (Universität zu Köln) stellt das Projekt „ULAT – Unlearning Anti-Feminism on TikTok “ sowie die im Projekt entstandenen Lehr-/Lernmaterialien vor.

Über das Projekt:
Das Projekt „ULAT“ entwickelt offene Bildungsmaterialien und empirisch fundierte Handlungsempfehlungen für die politische Medienbildung. In der Kooperation von Wissenschaft und Praxis wird Transferwissen zur drängenden gesellschaftlichen Frage erarbeitet, wie Jugendliche und junge Erwachsene im Umgang mit antifeministischen Diskursen aus dem rechten Spektrum auf Social Media gestärkt werden können.

Die entstandenen Materialien können sowohl in formalen Kontexten wie Schulen oder Hochschulen als auch in non-formalen Kontexten wie Vereinen oder Initiativen zur Förderung eines kritischen Bewusstseins und souveräner Handlungsstrategien im Umgang mit antifeministischen Inhalten und Diskursen auf Social Media genutzt werden.

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PROJEKTE: „OERSync-AI“ und „Chatbot für Videos“

Gunnar Sandkühler und PD Dr. Markus Deimann (Geschäftsstelle ORCA.nrw) stellen die Projekte „OERSync-AI“ und „ORCA.nrw-Chatbot für Videos“ vor. Ein besonderer Fokus liegt dabei auf der Anwendung der entstandenen Tools und ganz konkreten Einsatzszenarien.

Über die Projekte:
OERSync-AI – Materialien finden, ohne ganze Kurse zu durchsuchen

Sie interessieren sich für einen Kurs, wissen aber nicht, welche Lehr-/Lern­materialien er wirklich enthält?
Durch die Ergebnisse in diesem Projekt will ORCA.nrw diese Suche vereinfachen. Künftig sollen Sie nicht mehr selbst die komplette .mbz-Datei eines Kurses herunterladen, öffnen und durchsuchen müssen, sondern Sie erhalten den thematischen Aufbau und Musterlösungen in einer Vorab-Ansicht. Dafür wird im Projekt OERSync-AI eine plattformunabhängige Open-Source-Middleware entwickelt, die Metadaten aus Moodle-Kurs-Backup-Dateien automatisiert ausliest, semantisch analysiert und didaktisch neu strukturiert.

Mithilfe eines Large Language Models (LLM) werden die extrahierten Inhalte auf inhaltlicher Ebene so aufbereitet, dass daraus lernzielorientierte Materialempfehlungen und adaptive Lernpfade generiert werden können.

ORCA.nrw-Chatbot für Videos – Verarbeitung von OER-Videos mit Großen Sprachmodellen für die Hochschullehre

Sie suchen etwas Bestimmtes, wollen aber nicht sechs Stunden Videomaterial durchsuchen?
Genau dafür entwickeln wir im Projekt „Verarbeitung von OER-Videos mit Großen Sprachmodellen für die Hochschullehre“ bei ORCA.nrw zusammen mit unseren Projektpartnern einen Chatbot, der über 1.500 Videos aus ORCA.nrw-Projekten durchsuchbar macht. Sie geben einfach Ihre Frage in den Chatbot ein, als Antwort erhalten Sie eine Auflistung, in welchen Videos zu welchem Zeitstempel Sie fündig werden.

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KNOER-Synergiewerkstatt 2025: Landeseinrichtungen zu Gast bei ORCA.nrw

Die diesjährige Synergiewerkstatt des Kooperationsnetzwerk OER-förderliche Infrastrukturen und Dienste (KNOER) fand in der Geschäftsstelle von ORCA.nrw in Bochum statt. An zwei Tagen standen unter anderem die Planung für die KNOER-Tagung 2026 sowie ein inhaltlicher Austausch über KI und Demokratiebildung auf dem Programm.

Markus Deimann, Geschäftsführer von ORCA.nrw und Vorsitzender von KNOER: „Wir freuen uns sehr, dass so viele unserer Kolleginnen und Kollegen aus den anderen Bundesländern den Weg zu uns nach NRW gefunden haben. Für uns ist es wichtig, sich mindestens einmal im Jahr persönlich zu treffen, um gemeinsame Themen übereinanderzulegen und als Landeseinrichtungen bestmöglich voneinander profitieren zu können. Das macht KNOER seit Jahren aus.“

KNOER ist ein Zusammenschluss mandatierter Landeseinrichtungen, die das digital gestützte Lehren und Lernen in ihren jeweiligen Landeshochschulen voranbringen, koordinieren und vernetzen. An der Synergiewerkstatt haben in diesem Jahr Vertreterinnen und Vertreter folgender Institutionen teilgenommen: Virtuellen Campus Rheinland-Pfalz, Twillo aus Niedersachsen, HessenHub, ZOERR aus Baden-Württemberg, Multimedia Kontor Hamburg, ORCA.nrw.

University:Future Festival 2026: ORCA.nrw richtet zusammen mit NRW-Partnern eine Bühne aus

ORCA.nrw ist 2026 wieder mit einer Bühne beim University:Future Festival (U:FF) dabei. Das Besondere: Erstmalig werden sich alle relevanten Serviceeinrichtungen für die Hochschullehre in NRW an einer Bühne versammeln. Die NRW:Stage soll am stattfinden, über den Veranstaltungsort informieren wir in Kürze.

Das U:FF ist das größte Event zur digitalen Zukunft der akademischen Bildung im deutschsprachigen Raum. Bereits 2023 und 2024 hat ORCA.nrw eine Partnerbühne beim U:FF ausgerichtet und sich für die dritte Teilnahme etwas Neues ausgedacht: Um die gesamte Breite der NRW-Angebote zu präsentieren, werden neben dem ORCA.nrw mit den Hochschuldidaktiknetzwerken hdw nrw und Hochschuldidaktik NRW, den LMS-Kompetenzzentren Moodle.nrw und ILIAS.nrw, KI:edu.nrw, dem Kompetenzzentrum Digitale Barrierefreiheit.nrw sowie dem Universitätsverbund digiLL namhafte Mitveranstalter dabei sein.

Gesamte Breite an NRW-Angeboten auf einer Bühne – das gab’s noch nie

Auf der NRW:Stage wird das Thema Innovative Learning im Mittelpunkt stehen. Dabei wird es um aktuelle Ansätze und Entwicklungen rund um digitale Lehre, Barrierefreiheit und die Lehr- und Lernmethoden der Zukunft gehen. Neben dem inhaltlichen Bühnenprogramm wird die NRW:Stage vielfältige Möglichkeiten zur Vernetzung und zum Austausch bieten. Außerdem werden alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer facettenreiche Einblicke in das Serviceportfolio der landeszentralen Einrichtungen in NRW erhalten.

Auch wenn der Veranstaltungsort noch nicht feststeht, können kostenlose Tickets für die NRW:Stage am 22.06.2026 schon jetzt erworben werden.

Call for Participation geöffnet

Das University:Future Festival findet vom bis unter dem Motto „Under Pressure“ statt. Für alle Bühnen (Partnerbühnen und digital) werden schon jetzt Talks, Workshops, Diskussionen, Mikrofortbildungen, Labs und weitere Formate gesucht. Der Call for Participation hierzu läuft bis zum 16. Februar 2026.

Zusätzlich können im Rahmen des „Calls for Arts & Experience” Konzepte für Stände, Installationen und künstlerische Formate zum Anfassen und Ausprobieren eingereicht werden.

Bilder: RUB, Marquard

Open-Science-November: über 30 Veranstaltungen an der Ruhr-Universität Bochum – ORCA.nrw ist auch dabei

Es ist ein Highlight zum Ende des Jahres: der Open-Science-Monat an der Ruhr-Universität Bochum (RUB). Im November finden dazu über 30 Veranstaltungen statt. Forschende, Lehrende, Studierende und Interessierte sind herzlich eingeladen, am vielfältigen Angebot teilzunehmen.

Auch das Landesportal ORCA.nrw ist inhaltlich mit zwei Veranstaltungen vertreten:

„Suchst du noch oder findest du schon? Freie Lehr/-Lernmaterialien finden mit ORCA.nrw“

Datum: 17. November 2025
Uhrzeit: 13 bis 13.30 Uhr
Referent: Daniel Diekmann

Beim Landesportal ORCA.nrw gibt es zahlreiche Möglichkeiten, qualitativ hochwertige Lehr- und Lernmaterialien für die eigene Lehre zu finden. Neben der explorativen Suche stehen Ihnen zum Beispiel kuratierte Materialsammlungen sowie eine Vielzahl an Materialien aus geförderten Projekten zur Verfügung, die direkt in der Lehre eingesetzt werden können. In dieser Session zeigen wir Ihnen die verschiedenen Wege, wie Sie mit ORCA.nrw passende Materialien für Ihre Zwecke entdecken können. Einen besonderen Fokus legen wir dabei auf Inhalte, die inhaltlich oder gestalterisch besonders innovativ und inspirierend sind.
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„Potenziale offener Bildungspraktiken entdecken mit Open Educational Practices“

Datum: 20. November 2025
Uhrzeit: 13 bis 14.30 Uhr
Referent: Daniel Diekmann

Immer öfter ist im Kontext offener Bildung von Open Educational Practices (OEP) die Rede. Während Open Educational Resources (OER) sich primär auf frei lizenzierte Materialien beziehen, gehen OEP einen Schritt weiter: Sie stehen für Lehr- und Lernpraktiken, die Offenheit, Transparenz, Zusammenarbeit und Partizipation fördern. Doch was heißt das konkret für die eigene Lehre? Da es unterschiedliche – teils recht vage – Definitionen von OEP gibt, betrachten wir in dieser Session Beispiele zu OEP und diskutieren deren Potenziale für die Hochschullehre: von studierendenzentrierten und authentischen Lehrsettings über mehr Sichtbarkeit und Vernetzung bis hin zu größerer Flexibilität und Zeitersparnis. Gemeinsam sprechen wir über Anknüpfungspunkte für die eigene Lehrpraxis und tauschen uns über Chancen und Herausforderungen bei der konkreten Umsetzung aus.
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Alle Informationen und Anmeldemöglichkeiten zum Open-Science-November an der RUB finden Sie hier.

Physik-Nobelpreisträger 2025: Vortrag von John Martinis über ORCA.nrw auffindbar

Aktuell werden in Oslo die Nobelpreise vergeben. In der Kategorie Physik ging die Ehrung in diesem Jahr an drei Quantenforscher für ihre Errungenschaften im Bereich der Quantenmechanik. Einer von ihnen ist John Martinis aus den USA, über dessen Arbeit sich mithilfe der Materialsuche von ORCA.nrw mehr herausfinden lässt.

2017 war Martinis als Speaker zum Thema „Quantum Computing“ zur bekannten Mathematik- und Informatik-Konferenz Heidelberg Laureate Forum eingeladen. Das Video wurde im Anschluss aufs TIB AV-Portal hochgeladen und ist entsprechend auch über ORCA.nrw auffindbar. Den Link zum Video finden Sie hier, der Input von Nobelpreisträger John Martinis beginnt bei .

Weltweites Format: OEGlobal Tour am 15. Oktober mit Markus Deimann

In dieser Woche findet die Open-Education-Global-Tour unter dem Motto „Snapshots of Open Education“ statt. An drei Tagen kommen Lehrende und Studierende aus aller Welt virtuell zusammen, um sich über offene Bildung auszutauschen. Am Mittwoch steht die Arbeit in Projekten und Institutionen aus Europa im Fokus, und ORCA.nrw-Geschäftsführer PD Dr. Markus Deimann ist dabei. Von 10:30 bis 12 Uhr findet eine Diskussionsrunde statt, in der ein umfassender Blick auf Chancen, Herausforderungen und Entwicklungen innovativer Initiativen im Bereich der offenen Bildung gegeben wird.

„ORCA.nrw hat in Deutschland eine wichtige Rolle, wenn es um Open Education und OER geht. Es ist eine besondere Ehre, unsere Arbeit in Nordrhein-Westfalen im Rahmen der OEGlobal Tour vorzustellen. Ich freue mich auf den Austausch und die Erfahrungen der Teilnehmenden aus anderen Ländern“, sagt Markus Deimann.

Alle Informationen sowie die Anmeldeoption finden Sie hier.

Oktober ’25: Eintauchen in die neue Themenwelt „Gute wissenschaftliche Praxis“

Eine neue Themenwelt auf ORCA.nrw ist verfügbar. Dieses Mal richtet sie sich an alle, die sich frühzeitig mit den Standards guter wissenschaftlicher Praxis auseinandersetzen und Fehlverhalten wie Plagiieren oder Datenfälschen vermeiden wollen.

MATERIAL

Gute wissenschaftliche Praxis (GWP) bildet das Fundament vertrauenswürdiger Forschung. Um Lehrenden und Studierenden eine Anlaufstelle mit fundierten Materialien zu bieten, hat das Landesportal ORCA.nrw in den vergangenen Wochen intensiv an der Erstellung einer Themenwelt zu GWP gearbeitet. In acht Kapiteln können sich Nutzerinnen und Nutzer selbstständig durch Themen wie „Umgang und Angabe von Quellen“, „Erhebung und Dokumentation eigener Daten“ oder „Vermeiden und Erkennen wissenschaftlichen Fehlverhaltens“ bewegen.

ENTSTEHUNGSGESCHICHTE

Die Idee zur Themenwelt entstand in Zusammenarbeit mit den Kolleginnen und Kollegen vom Promotionskolleg NRW (PK NRW). Das PK NRW hat den Auftrag, Promotionen an Hochschulen für angewandte Wissenschaft (HAW) zu fördern und durchzuführen. Ein Baustein dabei ist ein Pflicht-Seminar mit dem Titel „Gute wissenschaftliche Praxis“. In Ergänzung dazu ist mit der Themenwelt auf ORCA.nrw ein Bereich entstanden, auf dem grundlegende Materialien zu guter wissenschaftlicher Praxis in empirischen Wissenschaften dauerhaft und gebündelt zu finden sind.

ZIELSETZUNG

Die Themenwelt richtet sich zum einen an Promovierende an Hochschulen für angewandte Wissenschaft, die vor, während oder nach der Teilnahme am Seminar ihr Wissen zu GWP auffrischen und an Studierende weitergeben möchten. Da die zusammengestellten Materialien zum Großteil auf Bachelor- oder Masterniveau sind, eignen sie sich zum anderen auch für alle Studierenden sowie Lehrenden, die sich mit GWP beschäftigen. Ziel ist es, ihnen mithilfe der strukturierten und gebündelten Grundlagen-Materialien in der Themenwelt einen bestmöglichen Einstieg ins Thema zu ermöglichen.

ERSTELLERINNEN UND ERSTELLER

Die Vielzahl der Materialien setzt sich aus drei renommierten Projekten aus Nordrhein-Westfalen zusammen: Digitales GWP-Curriculum.nrw, PlagStop.nrw sowie FDM@Studium.nrw. Gesichtet, kuratiert und als Themenwelt veröffentlicht wurden sie dann von ORCA.nrw in enger Zusammenarbeit mit dem PK NRW.

PERSÖNLICHE NUTZUNGSEMPFEHLUNG

Prof. Dr. Martin Sternberg (Hochschule Bochum und Vorstandsvorsitzender von PK NRW): „Gute wissenschaftliche Praxis ist die Basis allen wissenschaftlichen Arbeitens und sollte in allen Phasen des Studiums die Regel sein. Die Themenwelt auf ORCA.nrw ist ein wunderbares Angebot, um sich auf sehr angenehme Art und Weise mit dem wichtigen Thema auseinanderzusetzen.“

Zur Themenwelt „Gute wissenschaftliche Praxis“

OER-Fachtag von ORCA.nrw ein voller Erfolg

Zum zweiten Mal hat der OER-Fachtag von ORCA.nrw stattgefunden, und auch 2025 war er ein voller Erfolg. Rund 100 Teilnehmerinnen und Teilnehmer freuten sich über den Tag hinweg über Projektvorstellungen, Workshops und viel Austausch. Ein Highlight war dabei die Eröffnungs-Keynote von Teresa Sedlmeier der Hochschule Offenburg zum Thema Mit OER, Content Curation und KI hin zur Learning Experience Platform: Eine funktionale Weiterentwicklung des Learning Management Systems. Die Präsentation sowie fortlaufend auch die Folien der weiteren Beiträge finden Sie hier.

Das Besondere am OER-Fachtag: Neben den fächerübergreifenden Programmpunkten gab es vormittags verschiedene Angebote für einzelne Fachbereiche – wie zum Beispiel Ingenieurwissenschaften, Medizin, Rechtswissenschaften oder Sprachwissenschaften. Aus verschiedenen Projekten haben die Verantwortlichen Einblicke in ihre Arbeit gegeben und so für reichlich Vernetzung und Erfahrungsaustausch im jeweiligen Fachbereich gesorgt.

PD Dr. Markus Deimann, Geschäftsführer von ORCA.nrw, sagt: „Als Landesportal wollen wir Lehrenden die Möglichkeit geben, sich zu vernetzen. Daher freuen wir uns, dass unser OER-Fachtag auch in diesem Jahr wieder Lehrende unterschiedlicher Hochschulen innerhalb ihrer Fachrichtung zusammengebracht hat.“

Daniel Diekmann, der bei ORCA.nrw die Veranstaltung organisiert hat, sagt: „Wir freuen uns sehr, dass so viele tolle Projekte aus Nordrhein-Westfalen am OER-Fachtag teilgenommen haben. Unser großer Dank gilt allen Referentinnen und Referenten, die ihre Arbeit und Erfahrungen vorgestellt und so für einen rundum gelungenen Tag gesorgt haben.“

Sie möchten sich mit anderen Lehrenden aus NRW vernetzen? Kommen Sie zur großen ORCA.nrw-Tagung am 26. November nach Bochum. Alle Infos finden Sie hier.

Markus Deimann und Rob Farrow mit Beitrag in neuer UNESCO-Publikation zum Thema KI

Besondere Auszeichnung für PD Dr. Markus Deimann: Der Geschäftsführer des Landesportals ORCA.nrw hat zusammen mit Rob Farrow (links im Bild) von der Open University in Großbritannien einen Beitrag in der neuen UNESCO-Publikation „AI and the Future of Education: Disruptions, dilemmas and directions“ veröffentlicht.

Unter dem Titel „Contested imaginaries: Reclaiming higher education in the age of AI“ analysieren Deimann und Farrow, wie unterschiedliche Zukunftsbilder von Künstlicher Intelligenz die Hochschulbildung prägen. Dabei plädieren sie dafür, Zukunftsbilder im Bildungsbereich auf Inklusion, Gerechtigkeit und Nachhaltigkeit auszurichten.

„Als Landesportal für Studium und Lehre ist es uns bei ORCA.nrw wichtig, die aktuellen Entwicklungen beim Thema Künstliche Intelligenz mitzubekommen und einzuordnen. Wir wollen uns am Diskurs beteiligen – in NRW und darüber hinaus. Entsprechend freue ich mich sehr, dass der Beitrag von Rob und mir international auf viel positive Resonanz gestoßen ist“, sagt Deimann.

Die Veröffentlichung erfolgte im Rahmen der Eröffnung der UNESCO Digital Learning Week am 2. September 2025.

Zur Publikation (den Beitrag von Deimann und Farrow finden Sie ab Seite 46): https://doi.org/10.54675/KECK1261