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Internationales Publikum beim ORCAthon 2026 zum Thema Nachhaltigkeit

Beim ORCAthon wurde es dieses Mal international. Die zweite Ausgabe des ORCA.nrw-Formats fand im Rahmen der International Summer Convention an der Fachhochschule Dortmund statt, die Lehrende aus unterschiedlichen Ländern der Welt zusammenbrachte. Das Thema dabei: Nachhaltigkeit. Neben Inputs, Informationen und Austausch stand – wie beim ORCAthon üblich – das gemeinsame Erstellen von Lehrmaterialien im Fokus.

„Lehrenden bleibt oft nur wenig Zeit, kollaborativ Lehrmaterialien zu erstellen oder sie weiterzuentwickeln – erst recht hochschulübergreifend. Aus diesem Grund haben wir bei ORCA.nrw im vergangenen Jahr das Format ORCAthon ins Leben gerufen. In diesem Format können sich Lehrende bewusst mal aus dem Hochschulalltag herausnehmen und gemeinsam an Lehrmaterialien arbeiten“, sagt Joachim Preusse, stellvertretender Geschäftsführer des Landesportals.

ORCA.nrw unterstützte die Teilnehmerinnen und Teilnehmer an zwei Tagen mit einem Workshop zur Implementierung des Querschnittsthemas Nachhaltigkeit in die Fachlehre und einem Beratungsangebot zu digitaler Barrierefreiheit. Zudem informierte Lara Trompeter von der Rechtsinformationsstelle ORCA.nrw mit einem Vortrag und einer anschließenden Fragerunde zum europäischen Urheberrecht und zu den rechtlichen Voraussetzungen der offenen Lizenzierung von Lehrmaterialien.

 „In diesem Jahr lag der Schwerpunkt des ORCAthon auf dem Thema Nachhaltigkeit. Wir freuen uns, dass wir die Veranstaltung in die International Summer Convention der FH Dortmund einbetten konnten, bei der das Thema Nachhaltigkeit ebenfalls auf der Agenda stand, und unsere Unterstützungsleistungen für nordrhein-westfälische Hochschulen auch vor Ort einbringen konnten“, sagt Joachim Preusse.

ORCAthon-Premiere: Materialwerkstatt kommt gut an

Die Premiere ist gelungen: Mit dem ORCAthon hat das Landesportal ORCA.nrw ein neues Format ins Leben gerufen, das direkt auf viel Zuspruch stieß. An der Universität Paderborn trafen sich die Teilnehmerinnen und Teilnehmer unter dem Motto „Materialwerkstatt für die Lehrkräftebildung“, um gemeinsam über Lehrmaterialien zu fachsimpeln und sie weiterzuentwickeln. Es sollte also – ähnlich wie bei einem Hackathon – auch praktisch werden.

Nach einer kurzen Einleitung durch ORCA.nrw-Geschäftsführer PD Dr. Markus Deimann und dem Grußwort von Prof. Dr. Gudrun Oevel und Dr. Tassja Weber von der Universität Paderborn gab Björn Bulizek von digiLL, dem Universitätsverbund für digitales Lehren und Lernen in der Lehrer/-innenbildung, einen kurzen inhaltlichen Input. Dann fanden sich bereits die ersten Arbeitsgruppen zusammen: In einer Gruppe wurde über Kompetenzen für zukünftige Lehrkräfte und das Rollenverständnis von Studierenden im Kontext von Selbstlernkursen diskutiert, in der anderen standen Potenziale und konkrete Einsatzszenarien von H5P-Elementen, insbesondere mit Bezug zu Learning-Management-Systemen, im Fokus.

Austausch und Arbeit in Kleingruppen

Nach der Mittagspause ging es genauso munter weiter. An einem Tisch wurde zum Beispiel ein E-Learning-Modul zur arbeitsplatzorientierten Didaktik im Agrarbereich ausgearbeitet, es gab mehrere Feedbackrunden zu von Teilnehmern mitgebrachten Materialien und eine Diskussion darüber, was Lernen ist und was Lernende dabei brauchen. Das Besondere: Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer wurden den gesamten Tag über durch die Rechtsinformationsstelle ORCA.nrw, das Kompetenzzentrum digitale Barrierefreiheit.nrw sowie digiLL unterstützt.

„Als Landesportal ist es unser Ziel, Lehrende und Angehörige verschiedener Hochschulen zusammenzubringen und die digital gestützte Lehre in NRW zu fördern. Der ORCAthon eignet sich dafür in besonderem Maße, denn er bringt Lehrende nicht nur in den Austausch, sondern ins gemeinsame Arbeiten an Materialien. Wir wollen mit diesem Format die Möglichkeit schaffen, Lehrmaterialien gemeinsam weiterzuentwickeln“, sagt Markus Deimann.

„Mit Veranstaltungen wie diesen bringt das Landesportal zentrale lehrunterstützende Stellen in NRW mit Hochschullehrenden zusammen. Wir danken den Teilnehmerinnen und Teilnehmern für viele inspirierende Impulse und dem Universitätsverbund für digitales Lehren und Lernen in der Lehrerbildung, der Rechtsinformationsstelle des Landesportals und dem Kompetenzzentrum für digitale Barrierefreiheit für die Unterstützung und Beratung der Arbeitsgruppen vor Ort“, sagt Dr. Joachim Preusse, stellvertretender Geschäftsführer bei ORCA.nrw: „Wir freuen uns darauf, das Format nach der gelungenen Premiere in Paderborn bald fortzusetzen.“