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NRW:Stage – Ein Tag voller Highlights

Endlich ist es soweit: Das offizielle Programm für das University:Future Festival (22. bis 24. Juni) steht fest! Damit ist auch klar, welche spannenden Programmpunkte am 22. Juni Teil der von ORCA.nrw gemeinsam mit zahlreichen Partnerinstitutionen organisierten NRW:Stage im Unperfekthaus in Essen sein werden. Besucherinnen und Besucher dürfen sich auf einen abwechslungsreichen Tag voller Inspiration, Austausch und Networking freuen. Übrigens: Tickets sind weiterhin kostenlos erhältlich!

Der Tag startet um 9:30 Uhr mit einer offiziellen Begrüßung durch ORCA.nrw-Geschäftsführer PD Dr. Markus Deimann. „Wir freuen uns sehr, so hochkarätige Speakerinnen und Speaker mit spannenden Themen aus unterschiedlichen Bereichen für unsere Bühne gewonnen zu haben. Besucherinnen und Besucher erwartet ein vielfältiges Programm in Essen“, so Deimann.

Doch nicht nur auf der Bühne ist einiges geboten: Zahlreiche Workshops laden dazu ein, neue Impulse zu gewinnen und sich aktiv einzubringen. Die Landesinitiative für Forschungsdatenmanagement – fdm.nrw ist mit einem eigenen Stand vertreten. Außerdem macht das Projekt KlimaOER mit seinem Klimakoffer den Klimawandel experimentell erlebbar.

Ein besonderes Highlight am Vormittag ist das Community-Treffen des Kompetenzzentrums Digitale Barrierefreiheit.nrw, das in das Rahmenprogramm der U:FF NRW:Stage eingebettet ist. Am Nachmittag öffnet die Teaching Clinic ihre Türen: Ab 14:15 Uhr können Sie Ihre Fragen rund um die Lehre direkt an die Expertinnen und Experten von KI:edu.nrw, Moodle.nrw, ILIAS.nrw, dem Netzwerk hdw NRW, dem Netzwerk Hochschuldidaktik NRW, dem Kompetenzzentrum Digitale Barrierefreiheit.nrw, dem Universitätsverbund digiLL und der Rechtsinformationsstelle ORCA.nrw richten. Die Möglichkeit zur Vorab-Buchung der Beratungsslots besteht zwei Wochen vor der Veranstaltung über die Veranstaltungsplattform.

Abgerundet wird der Tag durch zahlreiche Gelegenheiten zum Austausch und zur Vernetzung – etwa im Wintergarten, unserem Community Space mit Dachterrasse.

Kostenlose Tickets für die NRW:Stage am 22.06.2026 können hier erworben werden.

Das offizielle Bühnenprogramm:

9:30 Uhr bis 10:00 Uhr Eröffnung der NRW:Stage Essen

PD Dr. Markus Deimann eröffnet die NRW:Stage. Gemeinsam mit allen organisierenden Partnerinnen und Partnern – Moodle.nrw, ILIAS.nrw, dem Kompetenzzentrum Digitale Barrierefreiheit.nrw, hdw NRW, dem Netzwerk Hochschuldidaktik NRW, KI.edu.nrw und dem Universitätsverbund digiLL – begrüßt er die Gäste in Essen und an den Bildschirmen. Teil der Eröffnung ist ein gemeinsames Warm-up mit Silke Kirberg von der Hochschule Niederrhein.

10:05 Uhr bis 10:35 Uhr STACK.nrw: Digitale Prüfungen mit automatisiert bewerteten Aufgaben – von der Infrastruktur zur Praxis (Input 30 Min)

Digitale Prüfungen mit automatisiert bewerteten Aufgaben gewinnen in der Hochschullehre zunehmend an Bedeutung. Das Projekt STACK.nrw adressiert die zentrale Herausforderung, wie solche Prüfungsformate qualitätsgesichert, skalierbar und nachhaltig umgesetzt werden können. Der Beitrag gibt zunächst einen Überblick über Ziele, Struktur und Ansatz des Projekts und zeigt, wie Lehrende bei der Erstellung, Nutzung und Weiterentwicklung von Aufgaben unterstützt werden. Am Beispiel der Datenbank ATLAS wird anschließend konkret erläutert, wie Aufgaben kollaborativ entwickelt, gepflegt und in digitalen Prüfungen sowie im E-Assessment eingesetzt werden können. Teilnehmende erhalten Einblicke in organisatorische, technische und didaktische Aspekte sowie Anregungen für die eigene Praxis.

10:50 Uhr bis 11:20 Uhr Fall des Monats live: Rechtliche Rahmenbedingungen für die Erstellung von Lehrmaterialien

Der Vortrag gibt anhand eines Urteils des OLG Nürnberg Einblicke in die urheberrechtlichen Fragestellungen, die bei der Erstellung und Nutzung fremder Materialien im Rahmen der Lehre eine Rolle spielen. Im Zentrum steht die Frage, wann und in welchem Umfang fremde Werke für Lehrzwecke genutzt werden dürfen. Dabei wird eingeordnet, welche rechtlichen Möglichkeiten bestehen und welche Grenzen zu beachten sind. Im Anschluss stehen die Vortragenden für Fragen zur Verfügung.

11:25 Uhr bis 11:55 Uhr Mehr als Leuchttürme

Lehr- und Lernraumprojekte an Hochschulen bewegen sich häufig in einem Spannungsfeld: Einzelne ‚innovative‘ Modellräume entstehen unter schwierigen ökonomischen Rahmenbedingungen. Leuchtturmprojekte befinden sich nicht selten in einem Umfeld, das in der Breite von didaktisch oder technisch veralteter Infrastruktur geprägt ist. Die ‚Skalierung‘ von Modellräumen bleibt ein ungelöstes Problem. Unser Beitrag setzt bei dieser Spannung an: Er zeigt am Beispiel des „Raumlabors Philologie“, wie die Ruhr-Universität Bochum (RUB) aus experimentellen Raumsettings heraus ein zukunftsorientiertes Raumportfolio entwickelt. Die RUB durchläuft gerade eine umfassende Phase der Campussanierung, die sie mit dem Projekt „Flächen der Zukunft“ auch didaktisch-konzeptionell begleitet. In unserem Input werden wir – mit Transferpotential für andere Hochschulen – datengestützt zeigen, vor welchen Herausforderungen die Lehr-Lernraumentwicklung an der RUB steht und wie die konkreten Nutzungserfahrungen des Raumlabors in die strategische Campusentwicklung eingehen.

12:10 Uhr bis 12:40 Uhr Vom Artefakt zum System

Hochschullehre steht unter dem Anspruch kontinuierlicher Weiterentwicklung und Qualitätssicherung. Gleichzeitig geraten klassische produktionsorientierte Formate vor dem Hintergrund generativer KI unter Druck: Produkte lassen sich zunehmend ohne tiefes fachliches Verständnis erzeugen, Lernprozesse werden schwerer sichtbar. In Game Jams unseres Arbeitskreises ProLudens zeigt sich ein anderer Zugang: Wenn Lernende Inhalte spielerisch umsetzen und eigene Spielkonzepte entwickeln, setzen sie sich intensiv mit dem Lerngegenstand auseinander. Didaktisch kohärente Spiele erfordern Transferleistungen, bei denen Lerninhalte in regelbasierte Systeme, Mechaniken und Wirkungslogiken übersetzt werden. Der Fokus verschiebt sich vom Produzieren einzelner Artefakte hin zum Modellieren von Systemen.

12:45 Uhr bis 13:15 Uhr Accessible Materials

Digitale Lehr- und Lernmaterialien sind häufig nicht barrierefrei – mit erheblichen Folgen für Teilhabe und Chancengleichheit. Der Workshop beleuchtet typische Barrieren und strukturelle Herausforderungen in der Gestaltung und Auswahl von Materialien in Schule und Hochschule. Die Teilnehmenden reflektieren ihre eigene Materialpraxis, entwickeln ein Problembewusstsein für inklusive digitale Didaktik und lernen zentrale Prinzipien, Tools und Standards kennen. Kurze Praxisimpulse dienen der Illustration und Diskussion. Ziel ist es, Lehrende und (zukünftige) Lehrkräfte für digitale Barrierefreiheit zu sensibilisieren und sie als Multiplikator:innen für inklusive Bildung zu stärken.

14:15 Uhr bis 15:20 Uhr Paneldiskussion Hochschullehre digital gestalten: Einblicke in erfolgreiche Ansätze aus NRW

Die Podiumsdiskussion bringt Expert*innen aus allen relevanten Bereichen der digitalen Hochschullehre in Nordrhein-Westfalen zusammen. Im Mittelpunkt steht die Zusammenarbeit in NRW. Innovative Learning – was bedeutet das konkret für die jeweiligen Organisationen und was können sie gemeinsam erreichen, was alleine nicht möglich wäre?

15:35 Uhr bis 16:05 Uhr Wissenstransfer immersiv gestalten: Von der didaktischen Idee zur strategischen Implementierung

Immersive Technologien (XR) bieten enorme Potenziale für den Wissenstransfer, vor allem dann, wenn sie didaktisch-strukturell eingebettet sind. Am Beispiel des XR-Labs der TH Köln zeigt dieser Beitrag den Aufbau einer XR- Infrastruktur auf, die weit über die Hardware-Bereitstellung hinausgeht. Im Fokus steht der systematische Übergang von punktuellen Anwendungen hin zu einer strategischen Verankerung in der wissenschaftlichen Weiterbildung. Vorgestellt wird ein praxisorientiertes Phasenmodell, das von der Bedarfsanalyse über die didaktische Konzeption bis zur Implementierung reicht. Dabei werden Lehrende sensibilisiert, Curricula angepasst und Programme verstetigt. Der Beitrag verdeutlicht, wie durch Co-Creation zwischen Fachdisziplinen und Mediendidaktik Synergien entstehen. Ziel ist es aufzuzeigen, wie Struktur, Didaktik und Technologie zusammenwirken, um immersive Weiterbildung nachhaltig umzusetzen.

16:10 Uhr bis 16:40 Uhr Zocken, Streamen, Reflektieren

Unsere Welt ist stark von digitalen Medien, Streaming-Plattformen und Games geprägt. Hochschulbildung, die Studierende erreichen will, muss deren Lebensrealität aufgreifen und Lernformate entwickeln, die Relevanz, Interaktion und Reflexion verbinden. Der Beitrag zeigt auf, wie innovative Lehrformate die Hochschulbildung bereichern und nachhaltige Lernprozesse fördern können. Im Fokus steht die Integration mediendidaktischer Ansätze, die Studierende anregen, globale Herausforderungen zu reflektieren sowie individuelle Lösungsansätze zu entwickeln. Vorgestellt werden evaluierte Praxisbeispiele, darunter die Kursreihen „Zocken gegen die Klimakrise“, „Planetary Health Challenge“ und „Herr der Ringe und Co. – Was wir aus Fantasyfilmen lernen können“. Der Beitrag möchte Lehrende ermutigen, eigene Lernformate zu konzipieren und zu erproben, die Studierenden ermöglichen, mit Spaß zu lernen.

16:45 Uhr bis 17:15 Uhr Wir schaffen das zusammen: dezentrale souveräne KI-Infrastruktur

‘Souveränität’, insbesondere im digitalen Raum, wird zunehmend von einer Floskel zu einem ernstzunehmenden Thema – nicht zuletzt durch die aktuelle Weltlage. Somit stellt sich für Hochschulen die Frage nach Möglichkeiten der Bereitstellung von souveräner KI-Infrastruktur mit hoher Relevanz. Deutschlandweit haben sich erste Ansätze der Bereitstellung an einzelnen Hochschulen und an zentralen Einrichtungen geformt und erfolgreich etabliert. Im Raum stehen dabei jedoch stets die Fragen der Skalierbarkeit, Resilienz und Kosten. Daher stellen wir unseren Ansatz einer dezentralen souveränen und skalierbaren KI-Infrastruktur aus NRW vor, der „bottom-up“ schnelles iteratives Prototyping und Erkenntnisgewinne ermöglicht.

17:15 Uhr bis 17:30 Uhr Closing: Recap und Verabschiedung

Zum Abschluss der NRW:Stage blickt PD. Dr. Markus Deimann zurück auf einen ereignisreichen Festivaltag und lässt die Highlights auf und abseits der Bühne Revue passieren.

University:Future Festival 2026 – NRW:Stage am 22. Juni im Unperfekthaus in Essen

Am 22. Juni ist es wieder soweit: Dann richtet ORCA.nrw zum insgesamt dritten Mal eine Bühne beim renommierten University:Future Festival aus, und jetzt steht auch die Location fest. Das Unperfekthaus in Essen wird Schauplatz einer ganz besonderen Veranstaltung. Die sogenannte NRW:Stage richtet ORCA.nrw nämlich zusammen mit zahlreichen Partner-Institutionen aus.

Im Herzen der Ruhrgebietsstadt Essen – direkt am bekannten Limbecker Platz – befindet sich mit dem Unperfekthaus eine wirklich einzigartige Location. Neben dem Hauptraum mit Bühne versprühen im Unperfekthaus vor allem der Wintergarten sowie die einladende Dachterrasse schon beim Betreten Festival-Flair. Und auch die Anbindung könnte besser kaum sein, liegt die Location doch fußläufig vom Essener Hauptbahnhof.

Auf der NRW:Stage wird das Thema Innovative Learning im Mittelpunkt stehen. Dabei wird es um aktuelle Ansätze und Entwicklungen rund um digitale Lehre, Barrierefreiheit und die Lehr- und Lernmethoden der Zukunft gehen. Um die gesamte Breite der NRW-Angebote zu präsentieren, werden neben ORCA.nrw und der Rechtsinformationsstelle ORCA.nrw mit den Hochschuldidaktiknetzwerken hdw nrw und Hochschuldidaktik NRW, den LMS-Kompetenzzentren Moodle.nrw und ILIAS.nrw, KI:edu.nrw, dem Kompetenzzentrum Digitale Barrierefreiheit.nrw sowie dem Universitätsverbund digiLL namhafte Mitveranstalter dabei sein.

Kostenlose Tickets für die NRW:Stage am 22.06.2026 können hier erworben werden.

University:Future Festival 2026: Call for Participation läuft bis zum 16. Februar

Am ist es wieder soweit: Dann kommt mit dem University:Future Festival (U:FF) das größte Event zur digitalen Zukunft der akademischen Bildung im deutschsprachigen Raum nach Nordrhein-Westfalen. Zusammen mit zahlreichen Partner-Institutionen aus NRW richtet das Landesportal ORCA.nrw die NRW:Stage aus. Wer einen Beitrag – auch für die weiteren Bühnen beim U:FF – einreichen möchte, hat bis zum 16. Februar Zeit. Bis dahin laufen zwei Calls for Participation.

Das U:FF ist das größte Event zur digitalen Zukunft der akademischen Bildung im deutschsprachigen Raum und eine Kooperation von Hochschulforum Digitalisierung, Stiftung Innovation in der Hochschullehre und Stifterverband. Das Festival 2026 wird vom 22. bis 24. Juni unter dem Motto Under Pressure ausgerichtet und findet gleichzeitig im digitalen Raum und an mehreren Standorten statt. Präsenzbühnen wird es in Berlin, Braunschweig, Hamburg, Graz und NRW geben.

University:Future Festival 2026: ORCA.nrw richtet zusammen mit NRW-Partnern eine Bühne aus

ORCA.nrw ist 2026 wieder mit einer Bühne beim University:Future Festival (U:FF) dabei. Das Besondere: Erstmalig werden sich alle relevanten Serviceeinrichtungen für die Hochschullehre in NRW an einer Bühne versammeln. Die NRW:Stage soll am stattfinden, über den Veranstaltungsort informieren wir in Kürze.

Das U:FF ist das größte Event zur digitalen Zukunft der akademischen Bildung im deutschsprachigen Raum. Bereits 2023 und 2024 hat ORCA.nrw eine Partnerbühne beim U:FF ausgerichtet und sich für die dritte Teilnahme etwas Neues ausgedacht: Um die gesamte Breite der NRW-Angebote zu präsentieren, werden neben ORCA.nrw mit den Hochschuldidaktiknetzwerken hdw nrw und Hochschuldidaktik NRW, den LMS-Kompetenzzentren Moodle.nrw und ILIAS.nrw, KI:edu.nrw, dem Kompetenzzentrum Digitale Barrierefreiheit.nrw sowie dem Universitätsverbund digiLL namhafte Mitveranstalter dabei sein.

Gesamte Breite an NRW-Angeboten auf einer Bühne – das gab’s noch nie

Auf der NRW:Stage wird das Thema Innovative Learning im Mittelpunkt stehen. Dabei wird es um aktuelle Ansätze und Entwicklungen rund um digitale Lehre, Barrierefreiheit und die Lehr- und Lernmethoden der Zukunft gehen. Neben dem inhaltlichen Bühnenprogramm wird die NRW:Stage vielfältige Möglichkeiten zur Vernetzung und zum Austausch bieten. Außerdem werden alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer facettenreiche Einblicke in das Serviceportfolio der landeszentralen Einrichtungen in NRW erhalten.

Auch wenn der Veranstaltungsort noch nicht feststeht, können kostenlose Tickets für die NRW:Stage am 22.06.2026 schon jetzt erworben werden.

Call for Participation geöffnet

Das University:Future Festival findet vom bis unter dem Motto „Under Pressure“ statt. Für alle Bühnen (Partnerbühnen und digital) werden schon jetzt Talks, Workshops, Diskussionen, Mikrofortbildungen, Labs und weitere Formate gesucht. Der Call for Participation hierzu läuft bis zum 16. Februar 2026.

Zusätzlich können im Rahmen des „Calls for Arts & Experience” Konzepte für Stände, Installationen und künstlerische Formate zum Anfassen und Ausprobieren eingereicht werden.

Bilder: RUB, Marquard

Markus Deimann zum fünften Mal beim University:Future Festival

Auch bei der fünften Ausgabe des University:Future Festival (U:FF) durfte ORCA.nrw-Geschäftsführer PD Dr. Markus Deimann nicht fehlen. In diesem Jahr präsentierte er zusammen mit seinem früheren Kollegen Dr. Michael Schubert  einen Input mit dem Titel „Common Ground oder wie wir konstruktiv über die Zukunft der Hochschule sprechen können“. Der Vortrag fand vor über 50 Teilnehmenden auf der Garden Stage in Berlin-Kreuzberg statt.

„Ich habe mich sehr gefreut, auch dieses Jahr wieder beim U:FF dabei zu sein. Mit unserem Input wollten wir ans Festival-Motto ‚Imagine‘ anknüpfen. Wir haben gemerkt, dass sich die Zukunftsdiskurse über Hochschulen in 2025 verändert haben, der Ton aufgrund der vielen Krisen rauer geworden ist. Wir wollten uns die Zeit nehmen und uns eine gute Hochschullandschaft vorstellen, in der trotzdem konstruktiv gestritten werden kann“, erklärt Deimann. Mit anschaulichen Beispielen verdeutlichten er und Schubert, wie ein „Common Ground“ in den Diskurses erreichbar bleibt und was ihn behindert.

Der gesamte Vortrag im Video:

ORCA.nrw hat das renommierte University:Future Festival in diesem Jahr als Netzwerkpartner unterstützt. In den vergangenen beiden Jahren fand in Bochum die ORCA.nrw-Bühne – unter anderem mit dem früheren Bundestagspräsidenten Norbert Lammert – statt.

Das U:FF ist die größte Veranstaltung zur (digitalen) Zukunft der akademischen Bildung. Themen sind unter anderem KI, Future Skills, Didaktik und Strategieprozesse und eine Kooperation zwischen Hochschulforum Digitalisierung, Stiftung Innovation in der Hochschullehre und Stifterverband.

ORCA.nrw ist Netzwerkpartner des University:Future Festival 2025

Das Landesportal ORCA.nrw und das renommierte University:Future Festival (U:FF) gehen weiter gemeinsame Wege: In diesem Jahr unterstützt ORCA.nrw als Netzwerkpartner vor allem bei der Sichtbarmachung der Veranstaltung. Damit bleibt die Kooperation auch im dritten Jahr in Folge bestehen.

2023 richtete ORCA.nrw in Bochum eine von drei Partnerbühnen in Deutschland aus. In über neun Stunden Programm wurde intensiv über das Thema „Openness & Vision“ diskutiert. Im vergangenen Jahr begrüßte ORCA.nrw dann unter dem Motto „Networking & Participation“ unter anderem den früheren Bundestagspräsidenten Norbert Lammert auf der Bühne. Insgesamt nahmen an den Veranstaltungen jeweils über 100 Personen vor Ort und fast 1.000 digital teil.

KI und Future Skills im Fokus

Das University:Future Festival 2025 beleuchtet vom 13. bis 15. Mai in einem hybriden Format die Zukunft der akademischen Bildung. Mit Themen wie KI und Future Skills ist es kostenfrei online erlebbar. Physisch teilnehmen kann man in Berlin, Braunschweig, Graz, Nürnberg und Zürich. Informationen und Tickets finden Sie unter https://festival.hfd.digital/

ORCA.nrw-Bühne: ein Tag mit vielen Highlights

Wenn die OER-Tracks ertönen, ein Programm-Highlight auf das nächste folgt und am Ende um die Wette gequizzt wird, kann es nur um eines gehen: die ORCA.nrw-Bühne beim University:Future Festival (U:FF). In diesem Jahr fanden über 100 Besucherinnen und Besucher den Weg nach Bochum, um sich einen ganzen Tag über offene Bildung, Vernetzungsangebote und die Zukunft der Hochschullehre auszutauschen. Mit dabei war in diesem Jahr mit dem ehemaligen Bundestagspräsidenten Prof. Dr. Norbert Lammert ein besonderer Gast. Magdalena Spaude und Nicole Dobosz auf der UFF Bühne:"Das Märchen von den Open Educational Resources: Die StOERntaler"

Um 9 Uhr öffneten sich die Tore in der Alten Lohnhalle in Bochum-Wattenscheid. Im Schatten des alten Förderturms der ehrwürdigen Zeche Holland begrüßte Moderator PD Dr. Markus Deimann die Anwesenden und stimmte sie auf einen ereignisreichen Tag mit Programmpunkten auf und neben der Bühne ein. „Das University:Future Festival ist eine der wichtigsten Veranstaltungen im deutschsprachigen Raum, wenn es um die Zukunft im Bildungsbereich geht. Wir freuen uns sehr, in diesem Jahr erneut Ausrichter einer der begehrten Partnerbühnen zu sein“, sagte Deimann.

Es folgten insgesamt zehn Beiträge von über 20 Speakerinnen und Speakern zu verschiedenen Themen: von Datenkompetenz im Gesundheitsbereich über innovative Lehrkräftebildung durch studentische Beteiligung bis hin zu Reformmodellen zur Senkung von Studienabbruch-Quoten. Natürlich durften auch Input und reger Austausch zum Thema Künstliche Intelligenz nicht fehlen, und am Nachmittag wurde es dann politisch. Die Podiumsdiskussion zur digitalen und analogen Infrastruktur für die Hochschullehre im 21. Jahrhundert bot einige kontroverse Standpunkte und interessante Unterhaltungen.

Das Logo des U:FF aus Ton gedruckt vom Projekt RobiClayFür alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer gab es auch neben dem offiziellen Programm einiges zu sehen. Der Roboter aus dem Projekt „RobiClay“ zog im Foyer zahlreiche Interessierte an, die sich nicht nur die Funktionsweise erklären lassen, sondern auch selbst ein 3D-gedrucktes Souvenir mit nach Hause nehmen wollten. Natürlich wurde auch das Festivallogo in 3D gedruckt. Wenige Meter weiter konnten die Besucherinnen und Besucher sich an einem Legevideo versuchen.

Austausch analog wie digital

Auch im digitalen Raum wurde fleißig mitdiskutiert. Alle Programmpunkte der Hauptbühne wurden auf der U:FF-Plattform live gestreamt, sodass auch Zuschauerinnen und Zuschauer Austausch und Vernetzung - Fokus des U:FFaußerhalb von NRW gute Gelegenheiten hatten, die ORCA.nrw-Bühne zu verfolgen. „Wir haben heute eine unglaubliche thematische Vielfalt erlebt. Mal wurden bekannte Themen aus neuen Blickwinkeln betrachtet, mal völlig neue Impulse gesetzt. Das macht das U:FF zu etwas ganz Besonderem“, sagte Deimann.

Wenige Tage vor der Europawahl lieferte der frühere Bundestagspräsident Prof. Norbert Lammert zum Abschluss in den Abendstunden ein Plädoyer für „Bildung und Demokratie“ – an Hochschulen und darüber hinaus. Für den gebürtigen Bochumer war es ein Heimspiel in der Alten Lohnhalle. Veranstaltet wurde das University:Future Festival auch in diesem Jahr vom Hochschulforum Digitalisierung (HFD) sowie der Stiftung Innovation in der Hochschullehre, unterstützt wird es vom Stifterverband. ORCA.nrw ist Partner des U:FF und richtete eine von fünf Präsenzbühnen aus.

Alle Beiträge der ORCA.nrw-Bühne werden in Kürze online abrufbar sein.

Highlight der ORCA.nrw-Bühne: Bildungsdialog mit Norbert Lammert

Besucherinnen und Besucher der ORCA.nrw-Bühne beim University:Future Festival 2024 dürfen sich auf einen ganz besonderen Gast freuen: Prof. Dr. Norbert Lammert. Der frühere Bundestagspräsident und jetzige Vorsitzende der Konrad-Adenauer-Stiftung wird in seiner Heimatstadt Bochum am 6. Juni ab 19 Uhr einen Impuls zu „Bildung und Demokratie“ geben und mit den Gästen dann in die Diskussion einsteigen. Die ORCA.nrw-Bühne findet in der Alten Lohnhalle in Bochum-Wattenscheid statt, alle Informationen zur Anmeldung finden Sie hier.

Prof. Dr. Lammert, der selbst an der Ruhr-Universität Bochum (RUB) Sozialwissenschaften studierte, freut sich auf den Besuch: „Deutschland muss nachhaltige Antworten auf globale Herausforderungen wie den Klimawandel, die Digitalisierung und die demographische Entwicklung finden. Dafür brauchen wir mehr Dynamik, Risikobereitschaft und Kreativität und sicher immer häufiger europäische statt einzelstaatlicher Lösungen. Unsere Hochschulen, an denen Bildung und Forschung Hand in Hand gehen, spielen eine zentrale Rolle hierbei und damit auch für die Zukunft unserer Demokratie.“

Abwechslungsreiches Programm in der Alten Lohnhalle

Der Bildungsdialog mit Prof. Dr. Lammert bildet den hochkarätigen Abschluss eines besonderen Tages. Von neun Uhr an bietet ORCA.nrw auf seiner Bühne insgesamt zwölf Beiträge unter dem Motto „Networking & Participation“. Dazu warten auch abseits des offiziellen Bühnenprogramms interaktive Formate wie Workshops oder Stationen zum Ausprobieren z. B. eines 3D-Druckers oder Legevideos auf die Gäste. Für Getränke und warmes Essen am Mittag ist gesorgt, am Abend wird im Schatten des Förderturms der ehemaligen Zeche Holland dann für alle Besucherinnen und Besucher gegrillt. Die Teilnahme ist kostenlos.

Das renommierte University:Future Festival ist das größte seiner Art zum Thema „Zukunft der Hochschulbildung“. Über 600 Speakerinnen und Speaker werden in diesem Jahr dabei sein, die deutschlandweite Veranstaltung findet an fünf verschiedenen Orten vom 5. bis 7. Juni statt und wird zudem digital erlebbar sein. ORCA.nrw war im vergangenen Jahr bereits mit einer von damals drei Präsenzbühnen beim Festival vertreten. Veranstaltet wird das University:Future Festival 2024 vom Hochschulforum Digitalisierung und der Stiftung Innovation in der Hochschullehre. Unterstützt wird es vom Stifterverband.

ORCA.nrw-Bühne: Programm von morgens bis abends

Endlich ist es soweit: Das offizielle Programm fürs University:Future Festival (5. bis 7. Juni) steht. Damit ist auch klar, welche Programmpunkte am 6. Juni Teil der ORCA.nrw-Bühne in der Alten Lohnhalle in Bochum-Wattenscheid werden. Besucherinnen und Besucher dürfen sich jedenfalls auf einen facettenreichen Tag freuen. Tickets sind noch kostenlos zu erwerben.

 

Beginnen wird der Tag mit der offiziellen Begrüßung um 9 Uhr. Im Schatten des Förderturms der früheren Zeche Hannover, nicht weit vom Bahnhof in Wattenscheid, nimmt ORCA.nrw-Geschäftsführer PD Dr. Markus Deimann die Teilnehmerinnen und Teilnehmer in Empfang. „Besucherinnen und Besucher dürfen sich auf ein vielfältiges Programm in Bochum freuen. Wir freuen uns sehr, so hochklassige Speakerinnen und Speaker mit interessanten Themen aus unterschiedlichen Bereichen für unsere Bühne gewonnen zu haben“, sagt Deimann. 

 

Festival-Plakat ORCA.nrw-BühneDas offizielle Bühnenprogramm:

9.00 – 9.30 Uhr: Eröffnung der ORCA.nrw-Stage

PD Dr. Markus Deimann

Der Geschäftsführer des Landesportals ORCA.nrw stellt das Programm des Tages vor und hat bereits den ein oder anderen Gast auf der ORCA.nrw-Bühne am Mikrofon.

 

9.35 – 10.05 Uhr: Daten helfen heilen – nur mit Datenkompetenz

Prof. Dr. Sven Meister, Anne Mainz

Datenkompetenz gilt als zentrale Kompetenz für die Digitalisierung und die globale Wissensgesellschaft in allen Sektoren und Disziplinen des 21. Jahrhunderts. In der Veranstaltung wird vorgestellt, wie Datenkompetenzen entwickelt werden können, welche fachspezifischen Anforderungen bestehen und wie ein Gesundheitsdatenkompetenzrahmen aussehen kann, basierend auf den Erfahrungen des DIM.RUHR Projekts.

 

10.20 – 10.50 Uhr: Das Märchen von den Open Educational Resources – die StOERntaler

Dr. Magdalena Spaude, Nicole Dobosz, Anna Sancillo

Es wird um eine wissenschaftliche Mitarbeiterin gehen, die Ihre Lehrmaterialien großzügig verteilt, obwohl das Leben im Wissenschaftssystem nicht immer so einfach ist. Was wird ihr widerfahren? Der Verlauf und das Ende der Geschichte stehen nicht fest: Alle Teilnehmenden sind eingeladen, am Märchen mitzuerzählen, wobei sie von ChatGPT / Bing unterstützt werden. Und wer anschließend Lust hat, kann mitdiskutieren, welche Parallelen die Geschichte zur Realität in der Hochschulbildung aufweist.

 

10.55 – 11.25 Uhr: Re-Thinking Education – Innovative Lehrkräftebildung durch studentische Partizipation

Lucien Kemper, Florian Wienes

Innovation entdecken und nachhaltige Schulentwicklung fördern, beschreibt das Ziel des Projekts ‚Re-Thinking Education: Unterwegs zur Schule von morgen‘. Studierende erhalten die Möglichkeit Konzepte der Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) kennenzulernen, deren Implementation in Schulen nachzuverfolgen und selbstständig eigene innovative Lehrmethoden zu entwickeln. Durch die Zusammenarbeit der Professional School of Education der Ruhr-Universität Bochum und der studentischen Initiative Kreidestaub e.V. Standort Bochum partizipieren Studierende bei der Gestaltung der Lehrveranstaltungen mit und übernehmen als sog. Gruppenleitungen die Verantwortung und Planung für die Projekte.

 

11.40 – 12.10 Uhr: Das Trojanische Pferd der Diversität – zwischen Neoliberalismus und inklusiver Hochschulkultur

Fannie Rose Beauchamp-Gauvin, Henrike Hann

Unser Beitrag befasst sich mit dem Dilemma der Förderung von Diversität an Hochschulen. Wir sind Teil des Projekts PLan_CV an der TH Köln und setzen uns für die Schaffung eines vielfältigen und integrativen Umfelds an unserer Hochschule ein. Dabei stehen wir vor der Herausforderung, Diversity-Maßnahmen so zu gestalten, dass sie sowohl den Anforderungen einer vielfältigen Personalrekrutierung gerecht werden als auch das Ziel der Schaffung gleichberechtigter Teilhabe und der Verbreitung von Antidiskriminierungswissen und -maßnahmen verfolgen.

 

12.15 – 12.45 Uhr: Audible Student Tales

Dr. Attila Kornel-Markula, Dr. Christian H. Meyer

Student Tales sind biografische Geschichten von Studierenden, die in Podcasts zu Phänomenen des Auditiven (Lehnert et al., 2022) werden. Diese heterogenen Bildungsbiografien verdeutlichen die Sorgen mit den Herausforderungen im Hochschulalltag, den Student-Life-Cycle erfolgreich zu meistern. Ein Studium ist verbunden mit Entscheidungen, Aufwand und manchmal auch mit persönlichen Krisen. Zugleich dienen die Stimmen heutiger Studierender als Zukunftsnarrative: Unsere Hörbeiträge sind stets verbunden mit lösungsorientiertem Austausch und Beratung. Dadurch wächst das Medium zum Erfahrungsschatz, trägt auf persönlicher Ebene zur Meinungsbildung der rezipierenden Studierenden bei und stößt dadurch Veränderung im Hochschulsystem an. Die Audible Student Tales begleiten die Reflexion des eigenen Lernprozesses und werden zur aktiven Kommunikationsform im universitären Resonanzraum.

 

13.45 – 14.15 Uhr: Zurück in die Zukunft?! Warum wir wieder über E-Learning sprechen sollten

PD Dr. Markus Deimann

Als sich ab dem Jahr 2000 der Begriff E-Learning durchzusetzen begann, lag das daran, dass die Themen eine sowohl technische als auch pädagogische Basis hatten. Warum E-Learnig wichtig für eine gute Hochschullehre ist, konnte dadurch deutlich gemacht werden. Mit dem Aufkommen der „Digitalisierung“ wurde nicht nur der E-Learning-Begriff verdrängt, sondern auch die ausgewogene Balance zwischen Technik und Didaktik. Der Vortrag zeigt auf, warum es sich heute wieder lohnt, auf den E-Learning-Diskurs zurückzublicken.  

 

14.20 – 14.50 Uhr: Ist das „KI“ oder kann das weg?

Nadine Lordick, Dr. Katinka Netzer

Der Begriff ‚Künstliche Intelligenz‘ transportiert eine Reihe von Versprechen und Hoffnungen: Über eine Welt, in der wir als Menschen von allen lästigen Arbeiten befreit sind, um… um, ja, was zu tun? Während die akademische Forschung einerseits bemüht ist, den Begriff der ‚Künstlichen Intelligenz‘ zu entmystifizieren, sind es andererseits gerade Vorstellungen aus der Science Fiction und utopische Zukunftsvisionen, die bestimmen, woran in Unternehmen wie OpenAI geforscht wird – und was das Ziel ist. So soll Sam Altman in einem Interview mit der Financial Times ChatGPT als Schritt hin zur „magic intelligence in the sky“ bezeichnet haben – was auch immer damit genau gemeint ist. Auch Diskussionen um ‚existentielle Risiken‘ durch ‚KI‘ fügen sich in solche Diskurse ein und entstammen nicht selten bestimmten philosophischen und politischen Weltanschauungen. Hinzukommt, dass durch die öffentliche Aufmerksamkeit auf ChatGPT noch mehr Missverständnisse darüber entstehen, was eigentlich mit ‚Künstlicher Intelligenz‘ gemeint ist, welche Technologien darunterfallen und was diese tatsächlich leisten können (und sollen), was eine öffentliche Debatte erschwert. Der Begriff ist insofern – jetzt mehr denn je – nicht unpolitisch. In diesem Beitrag soll problematisiert werden, inwiefern die Narrative, die im Begriff ‚Künstliche Intelligenz‘ stecken, auf unterschiedliche Weise unsere Diskussionen über die Zukunft bestimmen – und ob es nicht besser wäre, auf ihn zu verzichten.

 

15.05 – 15.35 Uhr: Wegweisendes Reformmodell zur Senkung von Abbruchquoten

Elena Schmitt

Anhaltend hohe Studienabbruchquoten zeigen die Notwendigkeit auf, das Studium neu zu konzipieren. Ausgangspunkt ist dabei das heterogene Kompetenzniveau der Studienanfänger*innen, das die Hochschulen mit der zusätzlichen Aufgabe konfrontiert, Studierende bei der Auffrischung schulischer Kompetenzen zu unterstützen. In aktuellen Curricula sind diese Aufwände jedoch nicht vorgesehen, sodass individuelle Bildungsbiografien unberücksichtigt bleiben. Das Verbundprojekt beVinuS.nrw (BUW, RWTH Aachen & TU Dortmund) leistet auf diesem Feld Pionierarbeit. Das Vorhaben zielt auf die Entwicklung eines Reformmodells nach §58 (2a) HG NRW ab, das eine inhaltliche Rahmung von Formaten zur Selbstüberprüfung und Auffrischungsangeboten entlang individualisierter Lernwege bietet und den Aufwand der Studierenden dabei durch die BAföG-neutrale Verlängerung der individualisierten Regelstudienzeit (iRSZ) honoriert. In unserem Input zeigen wir auf, wie die Integration dieser Angebote sowie die praktische Umsetzung der iRSZ in bestehenden Studiengängen aussehen kann.

 

15.40 – 16.10 Uhr: Digitale Teilhabe durch Barrierefreiheit: Eine Good-Practice-Kooperation

Dr. Alexandra Habicher, Dr. Anne Haage

Barrierefreiheit ist eine wichtige Voraussetzung für digitale Teilhabe für Alle. Jedoch ist die Umsetzung in die Praxis gar nicht so einfach. Denn oft fehlt es an Strukturen, Kulturen und Praktiken, die sicherstellen, dass wirklich alle Menschen von den Potenzialen digitaler Angebote profitieren können. Ein Beispiel, wie es funktionieren kann, ist die Kooperation zwischen dem Kompetenzzentrum digitale Barrierefreiheit.nrw und dem Universitätsverbund digiLL bei der Entwicklung des ePortfolios. Die Barrierefreiheitstests des Kompetenzzentrums und die anschließende Beratung haben die Barrierefreiheit des ePortfolios verbessert. Gleichzeitig wurden Materialien entwickelt, die Studierenden und Lehrenden die Grundlagen der Barrierefreiheit und des Universal Design for Learning vermitteln. Die Kooperation ist ein gelungenes Beispiel für Synergie: Die Kooperation von Fachprojekt und Barrierefreiheitstest- und –beratung durch das Kompetenzzentrum führt zu einem besseren Produkt. Der Universitätsverbund profitiert von der Fachexpertise des Kompetenzzentrums und kann diese in die große Lehramts-Community multiplizieren und so einen Beitrag dazu leisten, dass digitale Barrierefreiheit an Universitäten und Schulen Anwendung findet, um dem Ziel einer digitalen Teilhabe für Alle ein Stück näher zu kommen.

 

16.25 – 17.30 Uhr: Politischer Nachmittag – Digitale und analoge Infrastruktur für die Hochschullehre im 21. Jahrhundert

Prof. Dr. Marco Winzker, PD Dr. Markus Deimann, Dr. Bastian Hartmann, Cornelis Kater, Prof. Dr. Gudrun Oevel, Jan Gfrerer, Jan Matzoll

Digitale und analoge Infrastruktur für die Hochschullehre im 21. Jahrhundert – unter dem Titel führen Prof. Dr. Marco Winkzer und PD Dr. Markus Deimann durch den politischen Nachmittag auf der ORCA.nrw-Bühne. In der Podiumsdiskussion wird es um IT-Infrastruktur, OER als Katalysator für eine Hochschule der Zukunft und Hochschullehre in analogen Räumen gehen.