„Das Gemeinsame und Vernetzende an diesem Projekt ist einzigartig“

Die Stiftung Innovation in der Hochschullehre (StIL) fördert KI-bezogene Qualifizierungs- und Unterstützungsangebote des Netzwerk Landeseinrichtungen für digitale Hochschullehre (NeL). Im Wintersemester stehen im Rahmen einer konzertierten Weiterbildung bundesweit zahlreiche Veranstaltungen an. ORCA.nrw ist als Landesportal bereits zum dritten Mal als Vertreter aus Nordrhein-Westfalen dabei. Im Interview erklärt Geschäftsführer PD Dr. Markus Deimann, was das Projekt einzigartig macht und welche Maßnahmen aus NRW beigetragen werden.

ORCA.nrw ist bereits zum dritten Mal als Partner im Projekt „KI-Weiterbildungen und Vernetzung“ dabei. Was macht dieses Projekt so besonders?

PD Dr. Markus Deimann: Das Gemeinsame und das Vernetzende an diesem Projekt ist einzigartig. Man denkt üblicherweise, Bildung sei Ländersache, aber in diesem Projekt arbeiten Institutionen aus allen Bundesländern an einem gemeinsamen Thema. Die StIL und NeL haben da ein besonderes Vorhaben auf die Beine gestellt, bei dem seit Jahren alle an einem Strang ziehen. Es ist eine außerordentlich vertrauensvolle Zusammenarbeit zwischen allen Partnern. In allen Bundesländern gibt es so viele engagierte Menschen. Ihre Arbeit und ihre Expertise unter einem gemeinsamen Dach zu haben, ist besonders.

Warum ist es für ORCA.nrw selbstverständlich, wieder dabei zu sein?

Deimann: Wir freuen uns sehr, wieder dabei zu sein und als Landesportal die Aktivitäten aus Nordrhein-Westfalen zu koordinieren – diesmal zusammen mit den Kolleginnen und Kollegen von KI:edu.nrw. Durch das Projekt erhalten wir die Möglichkeit, fokussiert am Thema KI in der Hochschullehre zu arbeiten. Die vergangenen Beteiligungen haben gezeigt, dass wir dadurch Formate anstoßen können, die im Tagesgeschäft oft schwer realisierbar sind. Zum Beispiel würde es unsere beliebte Rubrik der „KI-News mit Prof. Paaßen“ ohne das Projekt vermutlich nicht geben. Die Konzeption und dann die Umsetzung der ersten Folgen waren im vergangenen Jahr ein Projektbeitrag von ORCA.nrw, den wir danach weiterführen konnten.

Auf welche Angebote darf man sich dieses Jahr freuen?

Deimann: In diesem Jahr steht ein neues Format für uns im Fokus: die KI-Praxiswerkstatt. Geplant sind fünf Workshops – durchgeführt von den KI-Expertinnen Stefanie Go von der Universität Bielefeld und Kathrin Schelling. Dabei stellen wir dabei das Machen in den Vordergrund und wollen auf die Bedarfe aus der Hochschullehre eingehen. Ich hoffe sehr, dass die KI-Praxiswerkstatt ein ähnlicher Erfolg wie die KI-News werden.

Was wirst du von den anderen Institutionen mitnehmen?

Deimann: Über den gesamten Projektzeitraum hinweg gibt es tolle Angebote aus allen Bundesländern. Es ist das Schöne, dass man über Monate hinweg überall Inspiration findet. Sich bei der Fülle an Themen eine Maßnahme herauszupicken, ist gar nicht so einfach. Ein Highlight wird aber sicher die NeL-AI-Week im November werden. Sie findet vom 23. bis 26. November statt und bietet gebündelt eine Vielzahl von Online-Workshops. Dort wird für jede und jeden ein spannendes Thema dabei sein.